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Ole Schröder zieht sich aus der Politik zurück

Berlin Ole Schröder zieht sich aus der Politik zurück

CDU-Bundestagsabgeordneter aus Pinneberg kandidiert nicht noch einmal – Landespartei wurde überrascht.

Berlin. CDU-Politiker Ole Schröder hat gestern seinen Ausstieg aus der Politik erklärt. Er will offenbar wieder als Anwalt arbeiten. „Nach 15 Jahren im Deutschen Bundestag möchte ich mich nach dem Ende dieser Wahlperiode neuen beruflichen Herausforderungen widmen“, teilte der 44-jährige Bundestagsabgeordnete aus Pinneberg mit. In der Landespartei zeigte man sich überrascht. Schröder ist seit 2007 in Berlin Vorsitzender der CDU-Landesgruppe Schleswig- Holstein und seit dem Jahr 2009 auch Parlamentarischer Staatssekretär im Innenministerium.

 

LN-Bild

Ole Schröder (CDU).

Quelle: dpa

Lange als Hoffnungsträger gefeiert war man in CDU-Kreisen aber in den vergangenen Jahren mit seinem Einsatz unzufrieden. Schröder – immerhin einziges Regierungsmitglied aus Schleswig-Holstein – sei zu wenig zu hören gewesen, heißt es. Als „konturlos“ wurde er kritisiert. Andere meinten, er habe die Bindung nach Schleswig-Holstein verloren, seit er mit seiner Familie in Berlin zu Hause ist.

Schröder betonte jedoch, dass „rein persönliche Gründe“ den Ausschlag gegeben hätten. Er ist mit der früheren Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) verheiratet, die schon im April erklärt hatte, sie werde 2017 nicht mehr für den Bundestag kandidieren. Dem „Wiesbadener Kurier“ verriet sie, dass man den Lebensmittelpunkt wieder mehr nach Wiesbaden verlegen wolle. Das Paar, das zwei gemeinsame Töchter hat, soll im Bezirk Sonnenberg ein Haus erworben haben.

Ole Schröder war 2002 als Spitzenkandidat der Jungen Union über die Landesliste in den Bundestag gekommen. 2005 wurde er im Wahlkreis Pinneberg direkt gewählt – obwohl die CDU bei den Zweitstimmen hinten lag.

CDU-Landeschef Ingbert Liebing zollte ihm Respekt: „Ich bedaure die Entscheidung von Ole Schröder. Er ist ein erfahrener Bundestagskollege, der dem Parlament seit vier Legislaturperioden angehört.“

Auch der Bundestagsabgeordnete Johann Wadephul aus Rendsburg bedauerte den Verlust. „So jemanden muss man erstmal ersetzen.“ Wadephul aber könnte profitieren: Er gilt vielen als natürlicher Anwärter auf den Vorsitz der CDU-Landesgruppe. J. Paulat

LN

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