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Norddeutschland Optimismus in Sachen Tunnel
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20:58 28.05.2018
Bernd Buchholz (2. v. l.) disktutierte mit Vertretern Dänemarks, Schwedens und der EU. Quelle: Foto: Malzahn
Malmö

Mehr Optimismus beim Thema Beltquerung hat Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP) bei den Fehmarnbelt-Days in Malmö gefordert. In einer Podiumsdiskussion mit Ministern aus Dänemark und Schweden sowie EU-Koordinator Pat Cox ging es vor allem um Kooperationen, Transportstrategien sowie um die Kommunikation zwischen den Ländern, aber auch um Komunikation mit den betroffenen Menschen.

Die neue Regierung in Schleswig-Holstein stehe klar hinter dem Projekt Belttunnel, betonte Buchholz in dem größtenteils von Beltbefürwortern gefüllten Saal des Kongresscenters Malmö Live. Der Austausch mit den Kollegen sei intensiv: In zehn Monaten Amtszeit treffe er schon zum fünften Mal auf den dänischen Transportminister Ole Birk Olesen. „Denn das Projekt soll gelingen.“ Bei unter 50 Einwendungen auf dänischer und mehr als 12000 auf deutscher Seite werde die Sache „für uns aber auch nicht einfacher“. Man stehe im permanenten Dialog mit den Betroffenen. Der Planfeststellungsbeschluss soll Ende des Jahres stehen.

Optimistisch zeigte sich auch Femern-A/S-Chef Claus F. Baunkjær. Er habe keine Zweifel, dass die feste Fehmarnbeltquerung kommen werde. Auch die Hinterlandanbindungen in Dänemark und in Deutschland seien auf einem guten Weg. Die Baukosten für das Projekt bezifferte er auf sieben Milliarden Euro.

sts

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