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Norddeutschland Optimismus in Sachen Tunnel Minister Buchholz besucht Fehmarnbelt Days
Nachrichten Norddeutschland Optimismus in Sachen Tunnel Minister Buchholz besucht Fehmarnbelt Days
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17:51 28.05.2018
Quelle: MALZAHN
Malmö

 In einer Podiumsdiskussion mit Ministern aus Dänemark und Schweden sowie EU-Koordinator Pat Cox ging es vor allem um Kooperationen, Transportstrategien sowie um die Kommunikation zwischen den Ländern, aber auch mit den betroffenen Menschen.

Die neue Regierung in Schleswig-Holstein stehe klar hinter dem Projekt Belttunnel, er müsse da niemanden mehr überzeugen, betonte Buchholz in dem größtenteils von Beltbefürwortern gefüllten Saal des Kongresscenters Malmö Live. Und auch der Austausch mit den Kollegen sei intensiv: In den zehn Monaten seiner Amtszeit treffe er nun schon zum fünften Mal auf den dänischen Transportminister Ole Birk Olesen. „Denn das Projekt soll gelingen.“ Bei unter 50 Einwendungen auf dänischer und mehr als 12000 auf deutscher Seite werde die Sache „für uns aber auch nicht einfacher“. Man stehe im permanenten Dialog mit den Betroffenen, so seien auch Bürgermeister aus Ostholstein mit nach Malmö gereist. Man könne jedoch nicht jede einzelne Meinung berücksichtigen. Buchholz brachte das Thema Lärmschutz zur Sprache. Wenn künftig vier Mal in der Stunde ein Güterzug vorbeifahre, könnte er verstehen, dass die Anwohner nicht die ganze Zeit für das Beltprojekt applaudierten. Doch der Planfeststellungsbeschluss soll Ende des Jahres stehen, wiederholte der Minister sein Versprechen. „Ich bin ein Mitglied des Hamburger Clubs der Optimisten“, verriet er den Gästen.

Optimistisch hatte sich bereits am Morgen auch Femern-A/S-Chef Claus F. Baunkjær gezeigt - trotz der Verzögerungen auf deutscher Seite. Er habe keine Zweifel, dass der feste Fehmarnbelttunnel kommen werde. Auch die Hinterlandanbindungen in Dänemark und in Deutschland seien auf einem guten Weg. Die Baukosten für das Projekt bezifferte er vor den Gästen aus Wirtschaft, Politik und Kultur auf sieben Milliarden Euro. 

Am späten Nachmittag unterzeichnete Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher auf seiner ersten Auslandsreise eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Metrolpolregion Hamburg und der Region Kopenhagen und Schonen.

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