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Norddeutschland Orkanböen: In der Nacht zu Sonntag kommt der Sturm
Nachrichten Norddeutschland Orkanböen: In der Nacht zu Sonntag kommt der Sturm
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18:14 28.10.2017
Erst Anfang des Monats peitschte Tief "Xavier" die Ostsee wie hier in Wustrow (Mecklenburg-Vorpommern) auf. Quelle: Bodo Marks/dpa
Hamburg

Besonders über dem Wasser werde der Sturm toben, sagt März. Auch im Inland ist mit Sturmböen zu rechnen, jedoch sind sie nicht ganz so stark, im Schnitt um die 100 bis 115 Stundenkilometer schnell.

Vorabinformation Unwetter des DWD

"Insebesondere mit Durchzug mehrerer Schauerlinien treten zeitweise orkanartige Böen zwischen 100 und 115 km/h, vereinzelt auch Orkanböen um 120 km/h auf." Die Warnung gilt vorerst von 3 Uhr bis 11 Uhr am Sonntag. Betroffen seien vor allem Lübeck, Herzogtum Lauenburg und Nordwestmecklenburg. Für den Bereich Ostholstein-Küste gibt es bereits eine Unwetterwarnung, gültig ab 2 Uhr nachts.

Die Windrichtung: Nordwest. „Fast schon Nord“, präzisiert März. Der Höhepunkt des Sturms wird in der Nacht zum Sonntag erreicht sein. Und der Sturm kommt nicht allein: Ein Regengebiet mit dichter Bewölkung zieht über den Norden. Die Temperaturen liegen bei maximal 13 Grad.

Die Bahn bot ihren Fahrgästen vorsorglich an, Fahrkarten kostenfrei stornieren zu lassen. "Für Reisende des Fernverkehrs bieten wir die Möglichkeit an, ihre für Sonntag, den 29. Oktober 2017 gültigen Tickets ab sofort bis zu 4 Wochen kostenlos zu stornieren oder kostenlos umzutauschen", heißt es auf der Webseite.

Klicken Sie hier, um Tipps von Feuerwehr und Wetterexperten zu sehen, wie Sie sich bei Sturm verhalten sollten, um möglichst keinen Schaden oder Verletzungen davon zu tragen.

Noch am Sonntagvormittag setzt sich das Schauerwetter fort. Gegen Nachmittag aber werde es besser, verspricht der Meteorologe: „Die Sonne kommt wieder raus. Vor allem im Inland.“ Auch Regenschauer sind jedoch möglich. Und es wird kühler, das Thermometer sinkt auf zehn Grad. „Nachts besteht die Gefahr von Frost in Bodennähe“, warnt März.

Am Montag setze sich das wechselhafte Wetter fort, das aber immer wieder sonnige Abschnitte enthalten soll.

Erst Anfang des Monats hatte Sturmtief "Xavier" für große Schäden gesorgt. Sieben Menschen kamen ums Leben.

stö

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