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Norddeutschland Panda-Pärchen zieht nach Kopenhagen
Nachrichten Norddeutschland Panda-Pärchen zieht nach Kopenhagen
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18:18 16.12.2017
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Panda-Paradies in der Hauptstadt: Der Zoo in der dänischen Hauptstadt wird Heimat eines Pandabären-Pärchens. Für rund 150 Millionen Kronen (20 Millionen Euro) entsteht dort eine neue Wohnanlage für die zwei putzigen Bären. Anfang 2019 sollen „Mao Sun“ und „He Xing“ einziehen – in ein „Panda-Paradies“, wie der gerade aus China zurückgekehrte Staatsminister Lars Løkke Rasmussen beim ersten Spatenstich die neue Stallanlage bezeichnete. Sie soll aus zwei Gebäuden bestehen, die wie die Yin- und Yang-Zeichen harmonisch miteinander verschlungen sind. Die beiden Bären sind eine Leihgabe der Chengdu Panda Base in China und sollen nach zehn Jahren wieder in ihre ursprüngliche Heimat zurückkehren.

Margrethe und ihr Prinz allein zu Haus: Das dänische Königspaar wird Weihnachten auf Schloss Marselisborg bei Aarhus ohne Kinder und Enkel feiern. Das hat das Königshaus auf seiner Internetseite angekündigt. Kronprinz Frederik und Kronprinzessin Mary sind Weihnachten mit ihren vier Kindern Christian, Isabella, Josephine und Vincent in Australien, Marys Heimat. Auch Prinz Joachim und Prinzessin Marie feiern mit ihren Kindern Henrik und Athena Weihnachten im Ausland – wo, gab das Königshaus nicht bekannt. Es ist das erste Mal seit fünf Jahren, dass das Königspaar Weihnachten ohne Kinder und Enkel feiern wird. Im vergangenen Jahr hatten Königin Margrethe II. und ihr Gatte Prinz Henrik zu Weihnachten auf dem Schloss die zwei Söhne und Schwiegertöchter sowie alle sieben Enkel um sich versammelt.

Flüchtlinge in Abschiebelager: Die rechtspopulistische Dänische Volkspartei (DF) verschärft ihren Kurs gegen Einwanderer. Nachdem sie im Haushalts-Pakt 2018 mit der Regierung Lars Løkke Rasmussen (Venstre) die auf Dauer angelegte Befestigung der deutsch-dänischen Grenzübergänge durchgesetzt hat, fordert sie jetzt im Zuge von Verhandlungen über Steuersenkungen, dass die 4200 überwiegend syrischen Flüchtlinge ohne dauerhaftes Aufenthaltsrecht in Lagern interniert werden, wo sie auf ihre Abschiebung warten sollen. Sie sollen keine Sprachkurse mehr erhalten, die Kinder in ihrer Muttersprache, Englisch oder Französisch unterrichtet werden. Das wäre eine Abkehr von der bisherigen dänischen Ausländerpolitik, die auf Integration abzielt. Regierungschef Løkke Rasmussen hat signalisiert, dass er den Forderungen der Rechtspopulisten teilweise entgegenkommen will. Denn die deutliche Senkung des Spitzensteuersatzes ist eine Kernforderung des Koalitionspartners Liberale Allianz. Und ohne die Dänische Volkspartei bekommt die Minderheitsregierung Rasmussen keine Mehrheit im Folketing dafür.

LN

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„Hier ist die Aktuelle Schaubude. Wir melden uns live aus dem gläsernen Studio in der Dammtorstraße.“ Mit diesen Worten begrüßte Werner Baecker die Fernsehzuschauer am 7. Dezember 1957 aus einem Hamburger Autosalon – und gab damit den Startschuss für eine Erfolgsgeschichte.

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