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Norddeutschland Phantom geht in den Ruhestand
Nachrichten Norddeutschland Phantom geht in den Ruhestand
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13:55 30.06.2013
Vor 100 000 Besuchern zeigten die Phantom und ihre Piloten gestern in Wittmund noch einmal ihr Können. Quelle: Foto: dpa
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Wittmund

Mehr als 1000 Piloten sind sie geflogen, 175 Maschinen sind in Deutschland zum Einsatz gekommen — nun geht die Ära der Phantom nach 40 Jahren zu Ende. Mit einer großen Flugshow im ostfriesischen Wittmund hat sich die Luftwaffe von den letzten Jagdflugzeugen des Typs F-4 Phantom verabschiedet. Mehr als 100 000 Besucher verfolgten laut Bundeswehr das Spektakel. 50 Friedensaktivisten protestierten vor dem Eingang des Flugplatzes gegen die Ehrung des Militärflugzeugs.

Alle neun noch verbliebenen Maschinen in Deutschland wurden nach der letzten Landung am Sonnabend beim Jagdgeschwader 71 „Richthofen“ außer Dienst gestellt. „Die Phantom war stets ein treuer und verlässlicher Weggefährte“, sagte der Inspekteur der Luftwaffe, Karl Müllner, mit Wehmut. Seit der Einführung in Deutschland seien etwa eine Million Flugstunden absolviert worden. Er selbst habe 2500 Flugstunden als Phantom-Pilot abgeleistet und „nie ein ernsthaftes Problem gehabt“, betonte Müllner.

Trotz des regnerischen Wetters kamen schon in den Morgenstunden viele Besucher auf das Gelände. Vor allem zahlreiche Hobbyfotografen, sogenannte Spotter, wollten einen guten Platz ergattern. Sie waren aus Ländern wie Südafrika, Japan und den USA angereist.

LN

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