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Norddeutschland Polizei: Weniger Einbrüche im Norden
Nachrichten Norddeutschland Polizei: Weniger Einbrüche im Norden
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21:12 04.07.2016
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Kiel

Die Polizei in Schleswig-Holstein hat in den ersten fünf Monaten dieses Jahres nicht ganz 2900 Fälle von Wohnungseinbrüchen aufgenommen und damit rund 300 weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Im Mai habe es mit 333 Taten die niedrigste Zahl der letzten fünf Jahre in diesem Monat gegeben, sagte der Direktor des Landeskriminalamtes, Thorsten Kramer, in Kiel. Es handelt sich allerdings um vorläufige Zahlen. Von Januar bis einschließlich Mai wurden im Land 62 Verdächtige festgenommen. 58 davon seien auf frischer Tat gestellt worden, hieß es. Die Zahl der Festgenommenen sei damit in diesem Jahr bisher gestiegen.

Rund zwei Drittel der Verdächtigen kommen der Polizei zufolge vom Westbalkan. Nach den Erfahrungen der Ermittler sind wenige Täter für viele Einbrüche verantwortlich, die ihnen in der Regel nur schwer nachzuweisen seien. Mit Festnahmen würden aber weitere Taten verhindert. So sei im Kieler Umland die Zahl der Einbrüche nach drei Festnahmen gesunken.

Nach Einschätzung von Landespolizeidirektor Ralf Höhs ist das Konzept der Polizei zur Vorbeugung von Einbrüchen „ziemlich erfolgreich“. Die Zahl der Festnahmen müsse weiter erhöht werden, sagte der für das Konzept verantwortliche Dezernatsleiter im LKA, Rainer Bretsch. „Trotz des bisher erkennbaren Rückgangs der Fallzahlen ist die Anzahl der begangenen Einbrüche in Schleswig-Holstein immer noch viel zu hoch.“

LN

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