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Norddeutschland Polizei ermittelt wegen versuchten Kinderhandels
Nachrichten Norddeutschland Polizei ermittelt wegen versuchten Kinderhandels
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21:17 01.06.2016

Eine Frau aus dem nördlichen Schleswig-Holstein soll ihr noch ungeborenes Kind im Internet zum Verkauf angeboten haben. Gegen sie ermittelt die Polizei wegen versuchten Kinderhandels, sagte der Kieler Oberstaatsanwalt Axel Bieler. Es sei aber noch unklar, „ob man schon in den Bereich einer Straftat gelangt ist“. Auslöser waren Recherchen der Sat.1-Sendung „akte 2016“. Reporter hatten sich mit einer Frau in Rendsburg zu einem Treffen verabredet, zuvor allerdings die Polizei eingeschaltet. Laut dem Sender handelt es sich bei der Tatverdächtigen um eine 24 Jahre alte Soldatin. Sie habe das Ungeborene im März für 30 000 Euro in einem Internetforum angeboten. Die Journalisten waren zum Schein auf das Geschäft eingegangen.

Unmittelbar nach dem Treffen am vergangenen Wochenende nahmen Beamte die Frau fest. „Es wurde ihr ein Vernehmungsangebot unterbreitet“, so Bieler. Er machte keine Angaben darüber, ob die Frau ausgesagt hat. Die Staatsanwaltschaft beantragte keinen Haftbefehl. Die Frau ist wieder auf freiem Fuß.

LN

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