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Norddeutschland Übung gegen Terror-Angriffe
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12:00 06.11.2018
Schwer bewaffnete Polizisten versorgen während der Übung in der Hamburger Hafencity verletzte Menschen. Quelle: Bockwoldt/dpa
Hamburg

In einer Großübung probt die Polizei am Dienstag verschiedene Anschlagsszenarien in Hamburg. Vor allem in der Innenstadt kann es dabei zu Verkehrseinschränkungen kommen, teilte die Polizei mit. Im ganzen Stadtgebiet werden zahlreiche Polizei- und Feuerwehrkräfte mit Blaulicht unterwegs sein. „Wir haben die Orte der Übung so gewählt, dass der Verkehr möglichst wenig beeinträchtigt wird“, sagte eine Sprecherin der Hamburger Polizei.

Für die Großübung kamen Spezialeinheiten aus ganz Deutschland in Hamburg zusammen und proben Terror-Einsätze sowie die Versorgung von Schwerverletzten. Auch die Hamburger Feuerwehr ist an der Übung beteiligt. Laut Polizei finden die wichtigsten Übungsszenarien unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Polizei, Feuerwehr, Gesundheitsbehörde und Hochbahn arbeiten für die Übung zusammen. Ziel ist es auch, die Abläufe zwischen den Teams zu proben, zum Beispiel bei der Übergabe Verletzter und dem Transport zu Krankenhäusern. Die Koordinierung und Kommunikation zwischen den Spezialeinheiten solle verbessert werden, teilte die Hamburger Polizei auf Twitter mit. Und weiter: „Die psychische und physische Belastbarkeit der Einsatzkräfte soll durch möglichst realitätsgetreue Gegebenheiten, mit wenig Übungskünstlichkeit, trainiert werden.“

In der Hafencity sperrte die Polizei am Morgen erste Straßen. Auch, wer mit der U-Bahn-Linie U4 unterwegs ist, sollte etwas Geduld mitbringen: Wegen der Großübung fährt die U4 die Haltestelle Hafencity Universität bis 13 Uhr nicht an. Wie die Hamburger Hochbahn mitteilte, ist zwischen den Haltestellen Überseequartier und Hafencity Universität ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Sabrina Winter

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