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Norddeutschland Polizei schützt Flüchtlinge vor Neonazi-Demo
Nachrichten Norddeutschland Polizei schützt Flüchtlinge vor Neonazi-Demo
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20:16 09.01.2016

Großer Polizeiauflauf gestern in Boostedt (Kreis Segeberg): Mehr als 20 Einsatzfahrzeuge patrouillierten gegen Mittag mit Blaulicht durch die 4600-Einwohner-Gemeinde, zeitweise sperrten Polizisten Straßen ab, leiteten den Verkehr um. Dabei war der Anlass eher ein kleiner. Das Aktionsbündnis „Schleswig-Holstein wehrt sich“ hatte zu einer Anti-Flüchtlings-Demo aufgerufen. Zwölf Teilnehmer kamen, von etwa 50 Gegendemonstranten mit „Boostedt ist bunt, nicht braun“-Plakat erwartet. Die Handvoll rechter Demonstranten fiel später beim Zug durchs Dorf inmitten einer zahlenmäßig größeren Polizeieskorte kaum auf und zog am Nachmittag wieder ab. Nach Angaben einer Polizeisprecherin blieb es friedlich.

In Boostedt sind seit 2015 in einer Erstaufnahmeeinrichtung in der ehemaligen Kaserne im Ort ständig bis zu 2000 Flüchtlinge untergebracht. Zwischenfälle blieben bislang aus. Auch die Demo gestern blieb ohne Zwischenfälle. Unter der Handvoll rechter Demonstranten befanden sich ohnehin kaum Boostedter. wh

LN

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