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Norddeutschland Polizei stoppt betrunkenen Lkw-Fahrer nach 90 Kilometern
Nachrichten Norddeutschland Polizei stoppt betrunkenen Lkw-Fahrer nach 90 Kilometern
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07:53 27.08.2018
Polizeieinsatz auf der A1. Quelle: dpa (Symbolbild)
Hittfeld

Nach einer etwa 90 Kilometer langen Verfolgungsjagd ist ein betrunkener Lkw-Fahrer im Landkreis Harburg gefasst worden. Der Polizei zufolge war der 39 Jahre alte Mann aus Weißrussland am Samstagabend auf der Autobahn 1 zwischen Bremen und Hamburg unterwegs und fuhr in Schlangenlinien über sämtliche Fahrstreifen.

Nachdem Polizeibeamte mehrfach versucht hatten, den Fahrer anzuhalten, platzierten Kollegen in Höhe von Hittfeld einen sogenannten „Stop-Stick“ auf der Straße. Dieser sorgte dafür, dass der Lkw die Luft aus den Reifen verlor. Anschließend konnte der Fahrer gefasst werden, wie die Polizei am Sonntagmorgen mitteilte.

Fahrer hat 2,21 Promille Alkohol im Blut

Hiergegen sträubte er sich jedoch zunächst, so dass die Einsatzkräfte ihn aus der Fahrerkabine ziehen und mit Handfesseln in Gewahrsam bringen mussten. Wie sich zeigte, hatte der 39-Jährige 2,21 Promille Alkohol im Blut. Ihm wurde der Führerschein abgenommen. Bei der Festnahme prallte der Lkw außerdem gegen einen Streifenwagen. Ein 46 Jahre alter Polizeibeamter wurde hierbei eingeklemmt und leicht verletzt.

Noch mehr Promille im Blut hatte ein Lkw-Fahrer, den die Polizei auf der A1 bei Cloppenburg aus dem Verkehr zog. Der 37-Jährige fuhr am Samstag mit knapp drei Promille zunächst in falscher Richtung von einem Autobahnparkplatz los. Auf dem Auffahrstreifen für den Rastplatz wendete er nach Polizeiangaben dann und setzte seine Fahrt in Schlangenlinien in die richtige Richtung fort. Dabei zwang er einen Autofahrer auf der A1 zur Vollbremsung.

Von der Autobahn abgefahren überquerte eine Kreuzung bei Rot und kollidierte fast mit einer landwirtschaftlichen Zugmaschine. Eine Polizeistreife konnte den Volltrunkenen schließlich stoppen. Er wird sich nun in einem Strafverfahren verantworten müssen. Seinen Führerschein ist der Mann los.

Von dpa/frs/RND

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