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Norddeutschland „Presse-Enten“ für Meyer und Studt
Nachrichten Norddeutschland „Presse-Enten“ für Meyer und Studt
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20:10 14.10.2015
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Kiel

Traditioneller Jahresempfang der LandeshausJournalisten am Dienstagabend im Drahtenhof in Molfsee: Mehr als 150 Gäste aus Politik, Justiz, Wirtschaft, von Kirchen und Verbänden waren der Einladung der in der Landespressekonferenz zusammengeschlossenen Korrespondenten von Zeitungen, Hörfunk und Fernsehen gefolgt. Höhepunkt des Abends: die Verleihung der hölzernen „Presse-Enten“ für politische und sprachliche Fehltritte. Erster Preisträger war SPD-Wirtschaftsminister Reinhard Meyer. Er erhielt seine Ente für eine allzu bürokratisch begründete Absage an den Zoo Arche Noah in Grömitz. Die Zoobetreiber wollten an der A 1 ein amtliches Hinweisschild aufstellen. Es wurde ihnen verwehrt. Begründung unter anderem: Der Zoo sei ja mehr als zehn Kilometer von der Autobahn entfernt. SPD-Innenminister Stefan Studt bekam eine Ente für seinen etwas holprigen Start ins Amt — er musste unter anderem eine Wehrübung absagen, zu der er ausgerechnet während des G7-Gipfels in Lübeck aufbrechen wollte. Außerdem bekamen die Staatsanwälte im Land eine „Viel-Wirbel- um-nichts-Ente“. Sie lösten zum Beispiel einen internationalen Medien-Rummel aus, als sie bei einem Rentner bei Kiel einen alten Panzer aus dem Keller holten — der war da aber längst vollständig demilitarisiert gewesen.

wh

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