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Norddeutschland Prinzessin Marie engagiert sich im Katastrophenschutz
Nachrichten Norddeutschland Prinzessin Marie engagiert sich im Katastrophenschutz
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18:19 16.07.2016

Prinzessin hilft bei der Nothilfe: Prinzessin Marie von Dänemark, zweite Ehefrau von Prinz Joachim, hilft künftig bei der Verbesserung der nationalen Katastrophenschutz- Einsatzleitung. Die 40-Jährige will nach Presseberichten ihre Kenntnisse als studierte Wirtschaftswissenschaftlerin und praktischen Erfahrungen in der Wirtschaft nutzen, um ein neues Aufgabengebiet der Leitzentrale aufzubauen. Dazu zählt die Ausbildung aktiver Bürger und die Konzeption sozialer Netzwerke, die bei Unglücken rasch und selbstständig helfen können. Außerdem soll damit die Vorbeugung vor Unfällen verstärkt werden.

Prinzessin Marie. Quelle: dpa

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aus Dänemark

App gegen Lebensmittelverschwendung: Mit einer Smartphone-App wollen die Supermarktkette Netto in Dänemark und die gemeinnützige Organisation „Lebensmittel-Bank“ (Fødevare-Banken) die Verschwendung von Lebensmitteln bekämpfen. Die App meldet, in welchen Supermärkten in der Umgebung welche Lebensmittel billiger verkauft werden, weil das Mindesthaltbarkeitsdatum bald abläuft.

Weil auch in Dänemark Waren nach Überschreiten dieses Datums nicht mehr verkauft werden dürfen, werden laut der Zeitung Politiken jedes Jahr 163000 Tonnen Lebensmittel weggeworfen – obwohl sie noch uneingeschränkt verwendbar sind. Die App „Essen soll man essen“ ist so programmiert, dass auch andere Ketten sie nutzen können.

Raubvögel-Mörder: In Dänemark gibt es Tierhasser, die absichtlich und mit einem seit langem verbotenen Gift geschützte Greifvögel töten. Nach Berichten von Danmarks Radio und großen Tageszeitungen wurden in mehreren Landesteilen wiederholt tote Raubvögel gefunden, die mit dem Insektizid Carbofuran vergiftet worden waren. Darunter waren Seeadler, ein Königsadler sowie Rote Milane und auf Lolland eine ganze Turmfalken-Familie, die Giftköder gefressen hatten. Da das schnell tödlich wirkende Carbofuran seit 2008 in der EU verboten ist – in Deutschland war es nie allgemein zugelassen – , müssen die Täter das Gift illegal aus dem Ausland eingeführt haben. Der Dänische Ornithologische Verein hat Anzeige erstattet.

Erpressung mit „verlorenem“ USB-Stick: Die dänische Polizei warnt davor, gefundene USB-Speichersticks am eigenen Rechner zu Hause oder am Arbeitsplatz anzuschließen. Sie können einen Erpressungs-Virus enthalten, der alle Nutzerdaten auf dem PC, Notebook oder Tablet verschlüsselt und den Nutzer auffordert, einen Betrag von mehreren Hundert Euro oder Dollar auf ein Konto zu überweisen oder eine bestimmte Summe in der Online-Währung Bitcoin zu zahlen. Erst nach Zahlung werde der Schlüssel zum Entschlüsseln der Daten zugesandt. Besonders auf Firmen hätten die Erpresser es abgesehen, berichten dänische Medien: Sie lassen infizierte USB-Sticks auf oder vor dem Firmengelände in der Hoffnung liegen, dass Mitarbeiter ihn finden, in den Rechner im Büro einstöpseln, um zu schauen, welcher Kollege oder Kollegin den Stick verloren hat. Unter dem Betriebssystem Windows startet dann in der Regel rasch und automatisch die Erpressungssoftware.

LN

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