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Norddeutschland Protest ohne Erfolg - Sicherheitsverordnung für Traditionsschiffe kommt
Nachrichten Norddeutschland Protest ohne Erfolg - Sicherheitsverordnung für Traditionsschiffe kommt
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18:19 14.11.2017
Mahnwache von Traditionsschiffern aus Kiel, Hamburg und Greifswald vor dem Berliner Verkehrsministerium.  Quelle: Reinhard Zweigler
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Kiel/Berlin

Wie Bundesverkehrsminister Christian Schmidt (CSU) am Dienstag in Berlin sagte, wolle er die Traditionsschifffahrt in Deutschland erhalten. „Um das zu erreichen, brauchen wir ein hohes Maß an Sicherheit für Besatzung und Passagiere.“

Aus Protest gegen die geplante neue Schiffssicherheits-Verordnung hatten noch gestern mehrere Vereine eine vierstündige Mahnwache vor dem Bundesverkehrsministerium abgehalten. Sie verlangten eine grundlegende Änderung der Verordnung, wie Theo Hahn vom Traditionsschiff „Lovis“ den LN sagte.

Würde die Verordnung in Kraft treten, stünden viele Vereine, die die historischen Schiffe betreiben, vor dem Aus. Die Auflagen für die bauliche Beschaffenheit, für Brandschutz sowie für die ehrenamtlichen Crews seien nicht zu bewältigen.

Überraschend besuchte Minister Schmidt (CSU) am Mittag die Protestler. Er sagte zu, mit den Vereinen kooperieren zu wollen. Die neue Verordnung sei „eine atmende Rechtsvorschrift“. Sie solle regelmäßig gemeinsam mit den Vereinen und Verbänden überprüft und bei Bedarf angepasst werden. Für Schiffe, die bis 2017 ein Sicherheitszeugnis erhalten haben, bestehe Bestandsschutz.

rz

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