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Rätsel gelöst: Buckelwal schwimmt im Bodden

Stralsund Rätsel gelöst: Buckelwal schwimmt im Bodden

Forscher des Meeresmuseums in Stralsund haben Filmaufnahmen ausgewertet und das Tier identifiziert.

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Buckelwale in der Ostsee sind selten. Auf dieser Aufnahme aus dem Juli 2014 tummelt sich ein Exemplar in der Flensburger Förde.

Quelle: dpa

Stralsund. Es ist ein Buckelwal! Die Identität des im Greifswalder Bodden gesichteten Wales ist geklärt. Über Videoaufnahmen auf dem Smartphone einer Urlauberfamilie sei zweifelsfrei festgestellt worden, dass es sich um einen Buckelwal handele, sagte der Kurator für Meeressäuger am Deutschen Meeresmuseum, Michael Dähne. Die Stralsunder Forscher hatten am Freitag um Aufnahmen gebeten, nachdem gleich bei zwei Sichtungen von einem Wal ohne Rückenfinne im Greifswalder Bodden gesprochen worden war.

Dies hätte auf einen in der Ostsee sehr seltenen Nachweis hin gedeutet. Unter anderem haben Glattwale, Weißwale (Beluga) und Narwale keine Rückenfinne.

Buckelwale sind als Irrgäste häufiger in der Ostsee zu sehen – zuletzt 2014/2015 sogar eine Mutter mit Kalb. Diese beiden Tiere hatten nach Einschätzung dänischer Forscher offenbar in der Ostsee überwintert. Vor der deutschen Küste gibt es Nachweise von Buckelwalen für 1766, 1978, 2003 und 2008. Wie Dähne weiter sagte, war erst Anfang Juli ein Buckelwal vor Danzig in ein Netz geraten und befreit worden. Ob es sich bei dem im Greifswalder Bodden gesehenen Tier um denselben Wal handele, könne bislang nicht gesagt werden. „Wir bemühen uns gerade um Vergleichsfotos von den polnischen Kollegen“, sagte Kurator Michael Dähne.

Die Aufnahme der Urlauberfamilie stammt von Freitag. Seitdem gebe es keine neuen Hinweise. Deshalb sei es möglich, dass das Tier den Greifswalder Bodden bereits wieder verlassen habe.

Das Tier ist schätzungsweise acht bis zehn Meter groß. Erkannt worden sei es an der typisch buckligen Abtauchbewegung und an der flachen Rückenfinne, sagte Dähne. Die in allen Ozeanen beheimateten Buckelwale können bis zu 15 Meter groß werden. Sie ziehen im Sommer in die kälteren Gewässer wie den Nordatlantik, leben im Winter in tropischen und subtropischen Gewässern.

LN

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