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Norddeutschland Randers: Schweinefleisch für Windkraft
Nachrichten Norddeutschland Randers: Schweinefleisch für Windkraft
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21:22 21.01.2016

Nach dem „Frikadellenkrieg“ in Randers kam der Kuhhandel: Als Gegenleistung für den geforderten Beschluss, dass in Kindergärten und Schulen der Stadt „zur Wahrung der dänischen Esskultur“ täglich Schweinefleisch auf den Speiseplänen stehen muss (die LN berichteten), hat die fremdenfeindliche, rechtspopulistische Dänische Volkspartei (DF) in der Ratsversammlung der Hafenstadt postwendend ihren Widerstand gegen die Errichtung von fünf 130 Meter hohen Windkraftanlagen in der Nähe der Stadt aufgegeben. Sie waren ein wichtiges Anliegen der rechtsliberalen Venstre-Ratsfraktion, die zuvor — teilweise gegen ihren eigentlichen Willen — dem Schweinefleisch-Diktat der DF zugestimmt hatte. Für Gegner der Windkraftanlagen ist dieser politische Kuhhandel „eine Schweinerei“, die Volkpartei „tritt die Wähler mit Füßen“, sagte eine Sprecherin den lokalen Windkraft-Gegner dem Rundfunksender Danmarks Radio (DR).

RW

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