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Norddeutschland Rotaviren: Infektionen nehmen zu
Nachrichten Norddeutschland Rotaviren: Infektionen nehmen zu
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20:10 07.11.2017
Kiel

Die Zahl der Rotavirus-Infektionen in Schleswig-Holstein steigt an. Das Robert Koch-Institut registrierte bis Mitte Oktober bereits 1019 Fälle, teilte die Barmer Krankenkasse gestern mit. Im gesamten Jahr 2016 waren nur 717 Fälle bekannt geworden. Die meisten Menschen infizierten sich im Kreis Nordfriesland mit der Durchfallerkrankung. 109 Fälle kommen hier auf 100000 Einwohner, im Kreis Rendsburg-Eckernförde sind es nicht einmal sechs.

Rotaviren verursachen Durchfall, Erbrechen und Fieber. „Das kann besonders für Säuglinge und Kleinkinder gefährlich werden, weil sie sehr schnell viel Flüssigkeit verlieren“, warnt Thomas Wortmann, Landesgeschäftsführer der Barmer. Die Krankenkasse rät daher schon bei Säuglingen zur Schluckimpfung gegen das Rotavirus, das hochansteckend und extrem widerstandsfähig ist. Schon wenige Viruspartikel genügen, um eine Infektion auszulösen. Bei größeren Kindern und Erwachsenen nimmt die Erkrankung in der Regel keinen schweren Verlauf.

LN

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