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Norddeutschland SPD und CDU liegen gleichauf
Nachrichten Norddeutschland SPD und CDU liegen gleichauf
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18:13 01.02.2017
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Kiel

Die Alternative für Deutschland (AfD) kommt in der Umfrage auf neun Prozent der Stimmen. Wenn bereits im April 2016 gewählt würde, erhielten CDU und SPD jeweils 28 Prozent der Stimmen. Das sind rund zwei Prozentpunkte weniger als 2012. Da die Grünen auf 16 Prozent zulegen könnten (2012: 13,2 %), würde es knapp zu einer erneuten Mehrheit für die regierende Koalition aus SPD, Grünen und dem von der Fünf-Prozent-Hürde befreiten SSW (erneut 4 %) reichen. Gemeinsam kämen die drei Regierungsparteien auf 48 Prozent, CDU und FDP (9 %) erhielten rechnerisch gemeinsam mit der AfD 46 Prozent. Die Umfrage hat im Kieler Landtag für unterschiedliche Reaktionen gesorgt.

 

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Die erste Wahlumfrage in Schleswig-Holstein seit Beginn der Flüchtlingszuwanderung zeigt zudem, dass die Flüchtlingsfrage vor Verkehrsproblemen und der Bildungspolitik mit Abstand das wichtigste Thema für die Wählerinnen und Wähler ist. Eine Mehrheit der Bürger (59 %) rechnet wegen der starken Zuwanderung mit einem wesentlichen Anstieg der Verschuldung des Landes, mehr als die Hälfte (55 %) fürchtet, dass das Wohnungsangebot deutlich knapper wird.

Rund 18 Prozent der Befragten glauben, dass die CDU mit Fraktionschef Daniel Günther bessere Wahlchancen gegen Albig hätte als mit dem designierten Spitzenkandidaten und Parteichef Ingbert Liebing. Nur neun Prozent sprachen sich für Liebing aus. 29 Prozent sagten, keiner der beiden hätten bessere Chancen.

Die Piraten würden mit einem Prozent nicht wieder in den Landtag einziehen, die Linkspartei bliebe mit drei Prozenten draußen. Für die Umfrage wurden vom 6. bis 12. April 1001 Bürger befragt. Ausführliche Berichte lesen Sie in unserer aktuellen Sonnabend-Printausgabe.

Von Christian Longardt

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