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Norddeutschland Scandlines muss Fährbetrieb nach Gedser vorläufig einschränken
Nachrichten Norddeutschland Scandlines muss Fährbetrieb nach Gedser vorläufig einschränken
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14:01 30.07.2016
Die "Berlin" muss wegen eines technischen Defekts in Rostock liegen bleiben. Die Passagiere wurden nach Puttgarden gebracht. Quelle: Frank Söllner
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Rostock/Puttgarden

„Beim Auslaufen in Gedser habe ich technische Fehler festgestellt“, sagte der Kapitän Stefan Wehland am Sonnabend. Die Fähre fuhr noch einmal nach Rostock, die Abfahrt um 11 Uhr erfolgte dann nicht mehr. Nun soll eine Spezialfirma das technische Problem untersuchen, berichtete Wehland. Der Samstag war der am stärksten gebuchte Tag der Reederei Scandlines auf der Strecke. Die Gäste mussten zum Hafen Puttgarden (Fehmarn) ausweichen.

Die „Berlin“ bietet Platz für 460 Autos oder 96 Lastwagen. Insgesamt können rund 1300 Passagiere transportiert werden. Das Schiff ist seit dem 23. Mai diesse Jahres im regulären Liniendienst zwischen Rostock und dem dänischen Gedser unterwegs. Die 169 Meter lange „Berlin“ ist das erste der zwei neuen Hybridfähren für diese Route, sie ersetzt die „Prins Joachim“. Das Schwesterschiff „Copenhagen“ soll voraussichtlich in diesem Herbst den Dienst und damit die Nachfolge von „Kronprins Frederik“ antreten.

Scandlines hatte 2010 den Auftrag für die „Berlin“ und die „Copenhagen“ bei der P+S-Werft in Stralsund erteilt. Damals war von einer Auslieferung im Sommer 2012 die Rede. Nach der Insolvenz der Werft wurde der Auftrag storniert. Es stellte sich zudem heraus, dass die Schiffe Hunderte Tonnen zu schwer waren.

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