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Norddeutschland Schäden geringer als erwartet
Nachrichten Norddeutschland Schäden geringer als erwartet
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20:34 02.10.2017
Ein Feuerwehrmann löschte beim G-20-Gipfel ein brennendes Auto.
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Hamburg

Die Schäden seien nach aktuellen Schätzungen „deutlich geringer als befürchtet“. Bis zum 28. September seien 324 Anträge bei der Hamburgischen Investitions- und Förderbank eingegangen, von denen 200 mit einem Gesamtvolumen von 406000 Euro bewilligt worden seien. 126 000 Euro flossen demnach für Gebäudeschäden, 177 000 für beschädigte Autos und 103 000 für sonstige Schäden. Die höchste bis zum 28. September ausgezahlte Einzelsumme habe bei 60000 Euro gelegen.

Die Plünderungen eines Geschäfts für hochwertige Elektronik an der Schanzenstraße, eines Supermarkts und einer Budnikowsky-Filiale in der Straße Schulterblatt sowie die Zerstörung einer Bank sind in die Liste wohl noch nicht eingeflossen. Hier wurde mit deutlich höheren Schäden gerechnet. „Die zu begleichende Summe wird aber wahrscheinlich noch steigen, da gerade bei größeren Schäden die Schadensfeststellung aufwendiger ist“, erklärte der Senat.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) hatten nach dem Gipfel am 7. und 8. Juli den geschädigten Bürgern schnelle Hilfe zugesagt und dafür bis zu 40 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Vor gut zwei Wochen hatten aber mehr als 60 durch den G-20-Gipfel geschädigte Gewerbetreibende ausbleibende Hilfe beklagt.

LN

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