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Norddeutschland Scharbeutz und Oldenburg behalten ihre Bürgermeister
Nachrichten Norddeutschland Scharbeutz und Oldenburg behalten ihre Bürgermeister
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21:18 23.09.2013

In sieben schleswig-holsteinischen Kommunen haben die Wähler am Sonntag gleichzeitig auch über die Bürgermeister abgestimmt.

In Scharbeutz (Kreis Ostholstein) setzte sich Amtsinhaber Volker Owerien (parteilos) erwartungsgemäß klar gegen Jochen Ulrich Heumos durch. 65,4 Prozent der Stimmen entfielen auf Owerien, der damit weitere sechs Jahre im Amt bleibt. 34,6 Prozent votierten für Heumos (parteilos). Der unterlegene Kandidat hatte im Vorfeld der Wahl für Schlagzeilen gesorgt, weil seine Vorstellungsrede abgeschrieben war. Eine PR- Agentur hatte den gleichen Inhalt an Hatice Kara (SPD) gegeben, inzwischen Bürgermeisterin im benachbarten Timmendorfer Strand.

Martin Voigt (86,7 Prozent) bleibt in Oldenburg (Kreis Ostholstein) Bürgermeister. Er war der einzige Kandidat. Das gleiche gilt für Janhinnerk Voß (93,0 Prozent), Verwaltungschef von Großhansdorf (Kreis Stormarn).

Zum Stadtoberhaupt in Elmshorn (Kreis Pinneberg) wurde Volker Hatje gewählt. Der gemeinsame Kandidat von SPD, CDU und FDP erhielt am Sonntag 81,9 Prozent der Stimmen. Gegenkandidatin Katja Wolframm sammelte lediglich 18,1 Prozent ein. Hatje tritt in Elmshorn die Nachfolge von Brigitte Fronzek (SPD) an, die nach 17 Jahren nicht wieder zur Wahl stand.

In Schleswig und Glücksburg entscheidet erst eine Stichwahl über den künftigen Bürgermeister. Arthur Christiansen, unterstützt von SPD, Grünen und SSW, lag in Schleswig unter fünf Kandidaten mit 45,4 Prozent der Stimmen vorne. CDU-Kandidat Frank Neubauer geht mit 22,1 Prozent in die Stichwahl.

In Glücksburg erreichte Kristina Franke 41,5 Prozent der Stimmen. Sie muss erneut gegen Björn Goos antreten, der 37,4 Prozent auf sich vereinte.

In Henstedt-Ulzburg (Kreis Segeberg) kam es zu einer Abwahl. Verwaltungschef Torsten Thormählen darf seine Amtsgeschäfte seit März 2012 nicht mehr wahrnehmen. Er ist in einen Rechtsstreit verwickelt.

Für seine Abwahl stimmten 77,3 Prozent der Wahlberechtigten. ctö

LN

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