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Norddeutschland Schuss nach Streit um Pommes Frites: War es Notwehr?
Nachrichten Norddeutschland Schuss nach Streit um Pommes Frites: War es Notwehr?
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21:10 26.06.2013
Kiel

„Recht muss nicht Unrecht weichen“, sagte Staatsanwalt Torsten Holleck vor dem Kieler Landgericht. Der 41-jährige Angeklagte habe sich von dem 26-jährigen Gast bedroht gefühlt und in Notwehr geschossen, sagte Holleck. Er sei daher vom Vorwurf des versuchten Totschlags freizusprechen. Wegen illegalen Waffenbesitzes plädierte der Ankläger auf eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten. Die Verteidigung schloss sich im wesentlichen der Anklage an, verlangte aber eine mildere Strafe. Nach Ansicht des Staatsanwaltes schoss der Imbiss-Besitzer 2011, nachdem das Opfer ihn aufforderte, sich vor der Tür zu duellieren. Das Opfer wurde durch den Schuss lebensgefährlich verletzt. Morgen soll das Urteil fallen.

LN

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