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Norddeutschland „ Sexy Cora“: Berufung gegen Schadenersatz-Urteil
Nachrichten Norddeutschland „ Sexy Cora“: Berufung gegen Schadenersatz-Urteil
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18:22 27.08.2016

. Das Urteil zum Schadenersatz für den Tod der Pornodarstellerin „Sexy Cora“ bei einer Schönheitsoperation will eine Hamburger Klinik anfechten. Beide Parteien – neben der Klinik auch der Witwer – hätten Berufung eingelegt, sagte gestern Gerichtssprecher Kai Wantzen. „Die Begründungen liegen noch nicht vor“, sagte Wantzen. „Erst dann wird das Oberlandesgericht entscheiden, ob es zu einer neuen Verhandlung kommt.“

Eine Zivilkammer am Landgericht Hamburg hatte Ende Juni verkündet, die Klinik und die Narkoseärztin müssten dem Witwer eine Summe zwischen 140000 und 824000 Euro zahlen. In dem Betrag sind Unterhaltszahlungen, Schmerzensgeld und Beerdigungskosten enthalten. Für die Jahre von 2013 bis 2022 soll der Witwer monatlich 5733 Euro erhalten. Auf diesen Betrag werden eigene Einkünfte des Klägers angerechnet, darum schwankt die mögliche Gesamtsumme stark. Der Witwer war auch der Manager von „Sexy Cora“ und lebte von ihren Einnahmen.

Carolin Wosnitza, wie „Sexy Cora“ mit bürgerlichem Namen hieß, wollte sich 2011 zum fünften Mal die Brüste vergrößern lassen. Während der OP erlitt die 23-Jährige aufgrund von Sauerstoffmangel schwerste Hirnschäden, an denen sie wenige Tage später starb.

LN

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