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18:24 03.06.2017
Gaston Prüsmann, Elke Schwaiger und Harald Benett (Mitte v. l.) zeigen ihre gläsernen Pokale – eingerahmt von Lars Fetköter (l.) und Raffael Comitz (r.) von den Lübecker Nachrichten. Quelle: Foto: Jan Dresing
Lübeck

Sie ist die strahlende Siegerin: LN-Leser wählten Elke Schwaiger zur Naturheldin der Region. Bei der Online-Abstimmung der Aktion „Helden von hier“ holte die Hundetrainerin aus Rehhorst (Kreis Stormarn) 1257 Stimmen. Auf Platz zwei landete Gaston Prüsmann vom Tierschutz Mölln/Lauenburg (1174 Stimmen), gefolgt von Bio-Bauer Harald Benett aus Lübeck (558 Stimmen). Lars Fetkoter, stellvertretender LN-Chefredakteur, überreichte die gläsernen Pokale im Foyer des Verlagshauses.

Danke fürs Voten!

Auch wer mit abstimmt, kann gewinnen! Die Preise gehen diesmal an: Michaela Beier in Lübeck (Fernseher), Viola Funke in Mölln (Bluetooth-Box) sowie Sven Hegner in Hollenbek (Bluetooth-Box).

„Ich habe schon die Nominierung als Wertschätzung für mich und meine Arbeit empfunden“, sagt Schwaiger, die eine Filmtier-Agentur sowie eine Hundeschule betreibt, aber auch anderen Tieren hilft, wo sie kann. Auf ihrem 2012 bezogenen Hof gibt es Hunde, Katzen, Hühner, Pferde, Kaninchen, Schlangen und Schweine. „Die Auszeichnung motiviert mich noch mehr.“ Auf eine Siegesfeier will sie allerdings verzichten. „Dazu habe ich ohnehin keine Zeit“, erzählt die Tierfreundin. In zwei Wochen steigt nämlich schon das Fest „Rehhorst bellt“, zu dem erneut 500 bis 1000 Besucher erwartet werden. Schwaiger investiert das Preisgeld, mit dem die LN ein Fest ausrichten wollten, lieber in Preise für die Tombola, so dass das Geld direkt dem Tierschutz zugute kommt.

Prüsmann nennt die LN-Aktion eine „tolle Werbung für mich und unser kleines Tierheim in Mölln“. Dort sind zeitweise bis zu 100 Katzen untergebracht. In einem sogenannten Katzendorf finden außerdem vor allem Tiere ein Zuhause, die schon lange im Tierheim sitzen und schwer vermittelbar sind. Er habe ein enormes Feedback bekommen und sogar deutschlandweite Unterstützung. Prüsmann, der auch „Mister Tierheim“ genannt wird, engagiert sich zudem im Landesverband des Deutschen Tierschutzbundes.

Benett indes hat kandidiert, um auch den Naturschutz zu vertreten. „Ich lebe mit meinen Tieren, aber auch von meinen Tieren“, erklärt der Landwirt, der seinen kleinbäuerlichen Betrieb vor einem Jahr auf „Bio“ umgestellt hat. Benett ist einer der großen Kürbisanbauer in Schleswig-Holstein und hält zudem 70 Rinder. Dank extensiver Bewirtschaftung sind auf Benetts Acker Kiebitz, Feldlerche und Rebhuhn anzutreffen. „Ohne Natur- und Umweltschutz wäre alles nichts.“ Er empfindet die Auszeichnung als Rückenwind. „Es tut gut, durch die Aktion Zuspruch zu bekommen.“

Insgesamt standen 23 Kandidaten zur Wahl, knapp 4000 Leser stimmten über den Naturhelden ab. Es seien viele tolle Kandidaten dabei gewesen, sind sich die Preisträger einig. Schwaiger hätte sich eine „gerechtere Stimmenverteilung“ gewünscht. Und Benett hätte gern mitgestimmt. „Ich war kurz davor, mir eine eigene Internetadresse zuzulegen“, erzählt er schmunzelnd. Julia Paulat

LN

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