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Norddeutschland Sohn soll Mutter umgebracht haben
Nachrichten Norddeutschland Sohn soll Mutter umgebracht haben
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00:00 20.10.2012
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Lübeck

Ein 57-jähriger Lübecker steht unter dem Verdacht, seine 85-jährige Mutter getötet zu haben. Die Polizei entdeckte die Leiche am Donnerstagnachmittag in einem Haus auf dem Lübecker Priwall. Zunächst gingen die Einsatzkräfte von einem schlimmen Unfall aus, doch die Indizien ergaben letztlich etwas anderes.Das Haus liegt an der Mecklenburger Landstraße, noch gestern Nachmittag nahmen Beamte der Spurensicherung das Innere in Augenschein. Die 85-Jährige wurde Donnerstag gegen 15.30 Uhr leblos am Fuß der Kellertreppe gefunden. „Es wirkte zunächst wie ein Unglücksfall“, sagt Polizeisprecherin Julia Engewald. Die 85-jährige Frau schien die Treppe heruntergefallen zu sein.Doch die Annahme wurde schnell widerlegt: Das Gesamtbild vor Ort sowie weitere Spuren an der Treppe „nährten den Verdacht, dass es sich um ein Tötungsdelikt handeln könnte“, führte Engewald weiter aus. Detaillierter möchte sie nicht werden. Es sei noch nicht klar, ob die gefundenen Hinweise tatsächlich in Zusammenhang mit der Tat stünden. Die Obduktion des Leichnams durch die Rechtsmedizin deute zudem auf eine Gewalteinwirkung gegen den Kopf hin. Engewald: „Die ersten Erkenntnisse können nicht mit der Version des Treppensturzes in Einklang gebracht werden.“ Das Kommissariat 1 der Lübecker Kriminalpolizei ermittelt seither in dem Fall, inzwischen geht sie von einem Gewaltverbrechen aus und befragt Zeugen.Der Verdacht der Polizisten lenkt sich nun auf den 57-jährigen Sohn der Toten. Den genauen Grund lässt Sprecherin Engewald „aus ermittlungstaktischen Gründen“ offen. Donnerstagabend wurde der Lübecker vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft beantragte Haftbefehl wegen Totschlags.Eigentlich sollte der 57-Jährige noch gestern dem Haftrichter vorgeführt werden. Der Termin verzögert sich jedoch vorerst auf unbestimmte Zeit, da der Mann nachmittags aus gesundheitlichen Gründen in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Es habe sich aber nicht um einen Suizidversuch gehandelt, erklärte Julia Engewald.pah

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