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Norddeutschland Sohn zerstückelt - Vater bestreitet aber Mord
Nachrichten Norddeutschland Sohn zerstückelt - Vater bestreitet aber Mord
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13:30 21.12.2012
Kiel

„Ich habe die Straftat nicht begangen“, behauptete der Angeklagte in einer von seinem Verteidiger verlesenen Erklärung zum Auftakt des Prozesses. Demnach fand er den 27-jährigen Sohn leblos am Küchentisch, als er nach einem lauten Knall nach ihm sehen wollte. Um seiner Tochter „einen Schock für das Leben“ zu ersparen, habe er die Leiche zerstückelt und in die Jauchegrube geworfen, ließ der Angeklagte weiter erklären.

Nach Darstellung der Anklage hatte der 63-Jährige dagegen seinen Sohn am 17. Juni 2012 auf seinem Bauernhof in Sülfeld aus Hass getötet. Nach einem Streit um laute Nazi-Musik des Sohnes habe er dem betrunken am Küchentisch eingeschlafenen 27-Jährigen einen angezündeten Feuerwerkskörper in den Mund gesteckt, der explodiert sei, sagte Staatsanwalt Torsten Holleck. Die Leiche habe der Angeklagte dann zerteilt und in die Jauchegrube geworfen. Zwei Tage später entdeckte die Schwester Überreste ihres als vermisst gemeldeten Bruders.

dpa

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