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Norddeutschland Spitzenkandidaten bleiben optimistisch
Nachrichten Norddeutschland Spitzenkandidaten bleiben optimistisch
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18:13 01.02.2017
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Kiel

Ministerpräsident Torsten Albig liegt der in von LN und KN in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage mit seiner SPD-Grünen-SSW-Koalition nur ganz knapp vorn, könnte mit zusammen 48 Prozent weiter regieren. Die beiden möglichen CDU-Kandidaten Ingbert Liebing und Daniel Günther sind den Wählern hingegen noch weitgehend unbekannt, Landtags-Fraktionschef Günther rangiert vor dem vom Vorstand favorisierten Liebing.

Ingbert Liebing (CDU), Landesvorsitzender der CDU Schleswig-Holstein Quelle: dpa
Der CDU-Fraktionsvorsitzende Daniel Günther. Quelle: dpa

Jetzt reagieren die Spitzenpolitiker von Union und Sozialdemokraten. "Ich freue mich sehr über diese tolle Ausgangslage für den Endspurt in der Legislaturperiode", sagt Albig. Das sei eine "hervorragende Startposition für den Wahlkampf, um motiviert und kämpferisch für die SPD zu werben, im Mai 2017 stärkste Kraft zu werden". Bislang liegt sie laut Umfrage erst bei 28 Prozent - gleichauf mit der CDU.  Er wolle jetzt "hart dafür arbeiten, dass wir von den Bürgerinnen und Bürgern den Auftrag erhalten, auch die nächsten fünf Jahre unser schönes Land weiter voranzubringen". Und das bitte in einer neuen Koalition mit Grünen und SSW. Dass seine persönlichen Zustimmungswerte gegenüber der letzten Umfrage gestiegen sind - von 37 auf 52 Prozent -, freue ihn ebenso, "auch wenn ich sehe, dass dort noch Luft nach oben ist".
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Liebing gibt sich allerdings trotz der schlechten Werte noch nicht geschlagen - zusammen mit der FDP kommt seine Union nur auf 37 Prozent, ihm selber räumen nur neun Prozent Chancen gegen Albig ein, Günther immerhin 18 Prozent. "Das ist eine Momentaufnahme", sagt der CDU-Landeschef. Der Wahlkampf beginne erst 2017. Er werde sich und die Positionen der Union bis dahin im Land bekannter machen. Einen Verzicht auf die Spitzenkandidatur lehnt Liebing trotz der besseren Umfragewerte für Günther ab. Dass viele Befragte mit "weiß nicht" geantwortet hätten, zeige ja auch, dass die Frage, wer die Union in den Wahlkampf führe, keine sei, die sie täglich beschäftige.

Von Wolfram Hammer

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