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Norddeutschland Starkregen und Wind in Schleswig-Holstein
Nachrichten Norddeutschland Starkregen und Wind in Schleswig-Holstein
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15:30 30.07.2017
Quelle: dpa
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Westerland/Neumünster

Am Sonntagmittag flutete ein heftiger Regenguss zwei Straßen in der Innenstadt von Westerland (Sylt). Die Polizei sperrte die Zufahrten für den Verkehr. „Das Wasser stand einen halben Meter hoch“, sagte ein Feuerwehrsprecher. Nach gut 45 Minuten sei das Wasser abgelaufen, und die Straßen seien wieder freigegeben worden. Voll war es auf den Straßen der Insel demnach nicht wegen der regenbedingten Sperrungen. „Das ist der normale Wahnsinn in der Ferienzeit“, betonte ein Polizeisprecher am Mittag. Der Bahnverkehr von und zur Insel sei nicht eingeschränkt gewesen.

Etwas mehr als auf den Straßen hatte die Feuerwehr Westerland nach eigenen Angaben in Privathäusern zu tun: Mehrere Keller liefen voll. Gut ein Dutzend Einsätze verzeichnete die Feuerwehr bis zum Mittag.

In der Nacht zu Sonntag gingen kräftige Regenschauer in Kiel nieder. In der Landeshauptstadt und im Umkreis rückte die Feuerwahl gut zwei Dutzend Mal aus. Hauptsächlich wegen vollgelaufener Keller, wie ein Feuerwehrsprecher am Sonntag sagte. Im Stadtgebiet lief eine Tiefgarage voll.

Auch in Marne im Kreis Dithmarschen hatte die Feuerwehr in der Nacht zu tun: Gut 15 Mal rückten die Einsatzkräfte zu Wohnhäusern aus. Auch hier standen einem Sprecher zufolge Keller unter Wasser. Nördlich von Neumünster im Kreis Rendsburg-Eckernförde überflutete Regenwasser in der Nacht zu Sonntag zwei Straßen, wie die Polizei mitteilte. Nennenswerte Schäden entstanden demnach aber nicht.

Für den Sonntag warnt der Deutsche Wetterdienst vor allem vor Wind im Norden: "Es treten Windböen mit Geschwindigkeiten um 60 km/h (17m/s, 33kn, Bft 7) anfangs aus südlicher, später aus südwestlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit Sturmböen um 70 km/h (20m/s, 38kn, Bft 8) gerechnet werden", heißt es.

Weitere Infos: www.dwd.de

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