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Norddeutschland Stauberater des ADAC im Einsatz
Nachrichten Norddeutschland Stauberater des ADAC im Einsatz
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21:14 08.07.2016
Es wird eng auf der A7: ADAC Stauberater Bernd Bossen fährt in Brokenlande zu einem Einsatz. Quelle: Axel Heimken/dpa

Mit Getränken, Aufmunterungen und Verkehrstipps helfen Stauberater des ADAC seit gestern wieder Urlaubern entlang der Autobahn 7 in Schleswig-Holstein. „Wir rechnen mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen ab diesem Wochenende“, sagte ADAC-Vorstand Hans-Jürgen Feldhusen. Grund sei der Beginn der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen. Bis zum 10. September sind von freitags bis sonntags auch zwei Motorradfahrer als Stauberater auf der A7 unterwegs.

Parallel steht an der Raststätte Brokenlande ein Team mit Tipps bereit. Der bisherige Ausbau auf der Strecke zwischen Neumünster und Hamburg ist laut ADAC gut verlaufen. „Die Termine wurden eingehalten, die Reisenden rechtzeitig über Sperrungen und Einschränkungen informiert“, sagte Feldhusen. Bei großen Lkw-Unfällen und damit verbundenen Sperrungen seien Staus aber nicht zu vermeiden.

Der 53-jährige Bernd Bossen ist seit Jahren auf dem Motorrad für den ADAC unterwegs. In diesem Jahr sind der Lkw-Fahrer und ein Kollege an zehn Wochenenden im Einsatz. „Wir kommen dabei jeder auf etwa 11 000 Kilometer“, sagte er. In den Taschen seines Motorrads hat Bossen nicht nur Westen, Getränke und Snacks, sondern auch Malsachen und kleine Teddys als Aufmunterung für Kinder dabei.

Autofahrer brauchen wegen der Dauerbaustelle A7 auch in diesem Sommer wieder Geduld. Probleme fürchtet der ADAC aber auch für das kommende Jahr, weil der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr in Höhe Stapelfeld eine Erneuerung der A1 in Richtung Lübeck und ein Jahr später in Richtung Hamburg plant. „Das führt dazu, dass es im Fall eines längerfristigen Engpasses auf der A7 keine weiträumige Ausweichroute mehr gibt“, sagte Feldhusen.

Auch auf der A23 und A21 gebe es derzeit Baustellen. Fraglich sei aber, „ob denn jede Baustelle sofort nötig ist“. Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) wies Kritik am Baustellenmanagement zurück. Der Straßenbetrieb analysiere den Zustand der Strecken genau. Ein späterer Zeitpunkt der Sanierung führe in der Regel zu höheren Kosten und zu längeren Bauarbeiten, sagte Meyer der Deutschen Presse-Agentur.

LN

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