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Norddeutschland Staupe-Fälle: Auf Impfschutz bei Hunden achten
Nachrichten Norddeutschland Staupe-Fälle: Auf Impfschutz bei Hunden achten
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09:49 12.01.2016
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Kiel

Bei fünf Füchsen aus dem südlichen Teil Schleswig-Holsteins sind seit Ende November 2015 Staupeinfektionen nachgewiesen worden. Das Landwirtschaftsministerium rät deshalb allen Hundebesitzern, auf einen ausreichenden Impfschutz bei ihren Tieren zu achten. Übertragen wird das Virus durch Speichel, Nasen- und Augensekret sowie Kot und Urin infizierter Tiere. Das kann auf direktem Wege durch gegenseitiges Belecken oder Tröpfcheninfektion sowie indirekt über verunreinigtes Futter, Wasser oder die Umgebung passieren. Für Menschen ist das Virus ungefährlich. Wie das Landwirtschaftsministerium mitteilt, handelt es sich bei den infizierten Füchsen um tot aufgefundene oder verhaltensauffällige Tiere. Es sind die ersten Staupe-Nachweise bei Füchsen in Schleswig-Holstein seit 2009. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass Infektionen auch in anderen Landesteilen auftreten, warnte das Ministerium. „Wer einen kranken oder toten Fuchs findet, sollte den Revierinhaber oder die örtlichen Jäger verständigen.“

LN

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