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Norddeutschland Steinmeier: Erst Watt, dann Joule
Nachrichten Norddeutschland Steinmeier: Erst Watt, dann Joule
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20:37 06.10.2017
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Ehefrau Elke Büdenbender im Watt vor der Hamburger Hallig. Quelle: Foto: Carsten Rehder/dpa
Reußenköge/Kiel

Zweiter Tag des Antrittsbesuchs von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Schleswig-Holstein: Gestern früh gings erst einmal ins Watt.

Auf der Hamburger Hallig informierte er sich über die Herausforderungen, die der Klimawandel für Menschen und Natur in diesem Lebensraum mit sich bringt – und über die Herausforderungen des Lebens in der Abgeschiedenheit.

Vier „Juniorranger“ zeigten Steinmeier die Artenvielfalt des Weltnaturerbes. Danach besuchte der Bundespräsident das Erneuerbare-Energien-Unternehmen GP Joule und informierte sich über die Möglichkeit, erneuerbare Energien in Wasserstoff umzuwandeln.

Gegen Mittag dann noch eine Visite beim Kongress des Schleswig-Holsteinischen Gemeindetages in Kiel. Vor 600 Kommunalvertretern lobte der Bundespräsident die Anstrengungen der Nord-Kommunen für das Leben auf dem Lande und bei der Aufnahme von Flüchtlingen. Heimat sei nicht die Idylle einer Vergangenheit, die es so vermutlich nie gegeben habe, sagte Steinmeier. „Sie ist etwas, das wir immer wieder selbst schaffen, pflegen und bewahren können und eben auch müssen.“ Die Kommunen seien zudem die „Schule der Demokratie“. Ihm scheine, dass für Schleswig-Holsteiner Landfrust kein Thema sei – anders, als dies in anderen Regionen Deutschlands gelegentlich zu beobachten sei.

wh

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