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Norddeutschland Sturmtiefs mit Orkanböen
Nachrichten Norddeutschland Sturmtiefs mit Orkanböen
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22:10 28.10.2017
Lübeck

Der Deutsche Wetterdienst hat vor Unwettern an der Nordsee in der Nacht zu heute gewarnt und sprach von Orkanböen aus Nordwest mit Geschwindigkeiten von mehr als 120 Kilometern pro Stunde. Am Vormittag soll der Sturm nachlassen.

An der deutschen Ostseeküste sollte der Sturm geringer ausfallen, zwischen Flensburg und Fehmarn sowie östlich von Fehmarn bis Rügen wurden aber auch Böen der Stärke 11 erwartet, östlich von Rügen der Stärke 10.

Gefahren drohten nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes beispielsweise durch entwurzelte Bäume oder herabstürzende Dachziegel. Der Aufenthalt im Freien sollte vermieden werden. Für Mecklenburg-Vorpommern sprach der Wetterdienst Meteomedia auf Hiddensee von einem normalen Herbststurm. Man solle es aber vermeiden, im Wald spazieren zu gehen oder mit dem Paddelboot hinauszufahren.

Auch nahe des Berglandes rechneten die Meteorologen mit orkanartigen Böen. Für den Harz kündigten sie Dauerregen an.

Die Rostocker Fährreederei Scandlines hat nach einer Unterbrechung wegen Sturms gestern Nachmittag den regulären Fährverkehr wieder aufgenommen. Ab 15 Uhr fuhren die Fähren wieder nach Fahrplan. Sie rechnete auch damit, dass die Fähren nachts fahren könnten.

Zuvor waren wegen des stürmischen Wetters gestern jeweils vier Fahrten von Rostock und Gedser abgesagt worden. Scandlines empfahl Fracht- und Passagier-Kunden die Überfahrt von Puttgarten nach Rødby.

In Bremen sollte der Freimarkt gestern aufgrund der Wetterlage früher schließen, schon um 18 statt um 24 Uhr.

LN

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