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Norddeutschland Tief „Egon“: Zahlreiche Unfälle im Süden Schleswig-Holsteins
Nachrichten Norddeutschland Tief „Egon“: Zahlreiche Unfälle im Süden Schleswig-Holsteins
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11:09 13.01.2017
Quelle: dpa
Hamburg/Flensburg

Tief „Egon“ hat in Norddeutschland am Freitag mit Schnee und Eisglätte für Unfälle und Verkehrsbehinderungen gesorgt, ein Autofahrer starb. Bei der Deutschen Bahn gab es Probleme auf der Strecke Hannover-Hamburg. Bei Uelzen war wegen Unwetterschäden nur ein Gleis befahrbar, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn am Morgen sagte. Es kam demnach zu Verspätungen.

Auf der A7 starb ein Sportwagenfahrer bei einem Unfall nahe Handewitt (Kreis Schleswig-Flensburg). Das Auto des Mannes sei am späten Donnerstagabend ins Schleudern geraten und in die Leitplanke gerast, teilte die Feuerwehr mit. Der Fahrer starb, die Beifahrerin kam verletzt ins Krankenhaus. Ursächlich für den Unfall war vermutlich Glätte, wie eine Polizeisprecherin am Freitagmorgen sagte.

Die größten Probleme mit glatten Straßen gab es am Freitagmorgen im südlichen Schleswig-Holstein. Allein in den Kreisen Stormarn und Herzogtum Lauenburg krachte es innerhalb kurzer Zeit 24 Mal. Dabei seien mehrere Menschen leicht verletzt worden, wie ein Polizeisprecher sagte. Der heftigste Unfall ereignete sich auf der Bundesstraße 5 bei Schnakenbek (Kreis Herzogtum Lauenburg). Dort kollidierten insgesamt fünf Autos auf eisglatter Fahrbahn. „Glücklicherweise gab es dort keine Verletzten“, sagte der Sprecher.

Auf ihrer Fahrt zum Einsatz rutschten zwischen Geesthacht und Lauenburg zwei Linienbusse in den Graben - Fahrgäste saßen noch nicht darin. Erst im Laufe des Morgens ließ der Schneefall dort nach.

In der Nähe von Rabel (Kreis Schleswig-Flensburg) wurden am späten Abend zwei Menschen bei einem Glätteunfall schwer verletzt. Der Wagen kam nach Angaben der Sprecherin von der Straße ab, überschlug sich und prallte gegen einen Mast. Weitere Glätteunfälle rund um Neumünster verliefen laut Polizei glimpflicher.

Auch in Hamburg gab es durch den Schneefall Verkehrsbehinderungen. Die Stadtreinigung war seit 3.30 Uhr mit rund 100 Streufahrzeugen auf den Hauptverkehrsstraßen im Einsatz. Die Autobahn 7 war bei Marmstorf in Richtung Süden am Morgen zeitweise gesperrt. Dort stellten sich auf glatter Straße zwei Lastwagen quer, wie ein Sprecher der Verkehrsleitstelle sagte. Ansonsten lief der Verkehr zunächst einigermaßen störungsarm auf den Straßen der Hansestadt.

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