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Norddeutschland Tierseuchen-Gefahr durch Lebensmittel
Nachrichten Norddeutschland Tierseuchen-Gefahr durch Lebensmittel
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21:28 26.06.2013

Die Behörden appellieren zu Beginn der Reisezeit eindringlich, die strengen Vorschriften für das Mitbringen von Lebensmitteln aus dem Ausland nach Deutschland zu beachten. „Lebensmittel tierischer Herkunft können Träger von hochansteckenden Tierseuchenerregern wie der Maul- und Klauenseuche oder der Afrikanischen Schweinepest sein“, warnte das Landwirtschaftsministerium in Kiel. „In zahlreichen Reiseländern außerhalb der EU, etwa der Türkei, Russland, Weißrussland oder vielen afrikanischen Ländern, treten diese hochansteckenden Krankheiten aktuell auf.“

Aus Nicht-EU-Ländern dürften grundsätzlich keine Lebensmittel wie Milch, Käse, Joghurt, Butter, Fleisch und Wurst als Reiseproviant oder Urlaubsmitbringsel mitgenommen werden, betonte das Ministerium. Über den Reiseverkehr könnten Tierseuchen-Erreger in ein anderes Land eingeschleppt werden, etwa indem infizierte mitgebrachte Lebensmittel an heimische Tiere verfüttert werden. Auch bei der Rückkehr von Kreuz- oder Fährfahrten aus Nicht-EU Ländern sei diese Regelung zu beachten. Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) warnte konkret vor der im äußersten Westen Weißrusslands aufgetretenen Afrikanischen Schweinepest. Es sei das erste Mal, dass die Afrikanische Schweinepest aus dem westlichen Teil von Weißrussland gemeldet werde. Das hochansteckende Virus befalle Haus- und Wildschweine. Für den Menschen sei es ungefährlich.

LN

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