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Norddeutschland Tourismus im Norden wächst kräftiger
Nachrichten Norddeutschland Tourismus im Norden wächst kräftiger
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23:14 26.09.2016
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Berlin/Kiel

Die Reiselust, vor allem der deutschen Urlauber, hat in diesem Jahr kräftig zugenommen, wie die Zahlen für das Reiseland Schleswig-Holstein für den Monat Juli zeigen. 827 000 Urlauber verbrachten 3,6 Millionen Übernachtungen im Land zwischen den Meeren. Das ist ein Plus von satten 5,4 Prozent. Damit wächst die Branche im Norden kräftiger als im übrigen Bundesgebiet, wie auf dem gestrigen Tourismusgipfel des Bundesverbandes der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) in Berlin zu erfahren war. Trotz des durchwachsenen Wetters im Juli legten vor allem Nord- und Ostsee gehörig zu. An der Nordsee wurden 243700 Urlauber und 1,46 Millionen Übernachtungen gezählt. An der Ostsee waren es 534000 Gäste mit 2,4 Millionen Übernachtungen. Das bedeutet für die Feriengebiete an den beiden Meeren je einen Zuwachs von 9,1 beziehungsweise 5,1 Prozent. Auch über Ostholsteins Tourismus schien die Sonne – mehr als 184000 Gäste, die über eine Million Mal übernachteten. Bei den großen Städten im Land konnte Kiel im Juli mit 11,7 Prozent zulegen – plus 45500 Urlauber sowie knapp 80000 Übernachtungen. Bei Lübeck war der Anstieg bei den Übernachtungen mit einem Plus von 0,4 Prozent – 86 000 Gäste mit 211000 Übernachtungen – etwas verhaltener.

Bundeskanzlerin Angela Merkel nutzte ihren Auftritt auf dem Branchentreffen zu einem Lob für die rund 10 000 Reisebüros und die vielen Reiseveranstalter in Deutschland. Sie versprach, sich im Streit um die EU-Pauschalreise-Richtlinie für eine Lösung einzusetzen, die sowohl Reisebüros als auch Urlaubern gerecht werde. Reisebüros fürchten, durch die Richtlinie wie ein Pauschalreise-Veranstalter dem Kunden gegenüber haftbar gemacht werden zu können. Die Kanzlerin warb zugleich für Urlaub in Entwicklungs- und Schwellenländern. Tourismus sei eine Chance für diese Länder und wirke damit Fluchtursachen entgegen.

rz

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