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Norddeutschland Trauerfeier für Opfer des Hubschrauber-Absturzes
Nachrichten Norddeutschland Trauerfeier für Opfer des Hubschrauber-Absturzes
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21:27 04.03.2016
Blumen und Kerzen an der Stelle in Bimöhlen (Kreis Segeberg), an der der Polizei-Hubschrauber abgestürzt war. Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa
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Fuhlendorf

Unter den 600 Trauergästen des nicht öffentlichen Abschieds gestern auf dem Fliegerhorst der Bundespolizei in Fuhlendorf (Kreis Segeberg) waren auch Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) und Dieter Romann, der Präsident des Bundespolizeipräsidiums. Romann dankte den Angehörigen der Verstorbenen dafür, „dass Sie uns die Gelegenheit geben, unsere Kollegen und Kameraden auf diese Weise gemeinsam mit Ihnen verabschieden zu dürfen“. Er ging in seinen Worten auch auf den schwerverletzten Piloten ein, der ebenfalls an Bord des Hubschraubers gewesen war. Romann betonte, dass die beiden Polizeibeamten „in Ausübung ihres Dienstes für unser Land verstorben“ seien.

Der Hubschrauber war am 25. Februar nach einem Nachtflugtraining nur 40 Meter von einem Wohnhaus entfernt auf einen Acker gestürzt. Der 33 Jahre alte Co-Pilot und ein 42 Jahre alter Insasse kamen dabei ums Leben. Der Pilot (31) überlebte den Absturz schwer verletzt. Die Ermittlungen über die Unfallursache werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen, sagte ein Sprecher der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU). Das Wrack müsse zunächst von den Räumlichkeiten der Bundespolizei zur BFU in Braunschweig transportiert werden. Der Flugschreiber werde weiterhin ausgewertet. Nach seiner Genesung soll der Pilot befragt werden.

LN

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