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Norddeutschland Traumjob: Polizist auf Pellworm
Nachrichten Norddeutschland Traumjob: Polizist auf Pellworm
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22:13 20.04.2017
Stolz, im Norden zu sein: Markus Stephan (46), Pellworms neuer Polizist. Quelle: Foto: Dpa
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Pellworm

. Markus Stephan wirkt gelöst und entspannt. Trotz Wind und Regen. Trotz Umzugsstress. Der 46-Jährige scheint angekommen am Ziel seiner Träume. Seit dem 1. März ist er Polizist von Pellworm, derzeit wird er in Husum eingearbeitet, bald beginnt der Dienst auf der Ein-Mann-Wache. Bisher hat er in Nordrhein-Westfalen gelebt und gearbeitet. Und jetzt Pellworm – ein 37 Quadratkilometer großes Eiland im nordfriesischen Wattenmeer mit rund 1100 Einwohnern. Hier ist vieles anders. Stephans nächste Kollegen sitzen auf dem Festland. Dienstwagen? Gibt es nicht. Der Inselpolizist von Pellworm benutzt traditionell seinen Privatwagen. Ein Blaulicht hat er sich schon zugelegt.

Seine Augen leuchten, wenn er von seiner neuen Heimat erzählt. „Ich finde es schön, wenn die Polizei präsent ist“, sagt er. Wenn der Polizist von den Menschen erkannt werde, dazu gehöre als wichtiger Teil der Gemeinde, wie der Bäcker oder der Arzt. Pellworm sei wirklich ein schöner Ort, „hier kann man gut leben“, sagt Stephan. Er würde sich freuen, wenn noch mehr seinem Beispiel folgten.

Stephans Frau jedenfalls konnte sich den Wechsel vom Niederrhein an die Nordsee gut vorstellen. Sie ist mitgezogen. Oft hatten die beiden, die gerne im November auf Hallig Hooge Urlaub machten, überlegt, wie es sein würde, im Norden zu wohnen.

2016, zwei Tage bevor Stephan und seine Frau in den Sommerurlaub starten wollten, bekam er eine E-Mail von einem Freund, auch gebürtiger Nordrhein-Westfale, seit Jahren Polizist in Schleswig-Holstein. Betreff: „Futter für deine Träume“. Darin enthalten die Stellenausschreibung für Pellworm. Stephan wurde schnell aktiv. Er schrieb ein Versetzungsgesuch auf Länderwechsel, ein nicht ganz leichtes Unterfangen. Doch er hatte Glück – und bekam den Job.

LN

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