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Norddeutschland Türkischer Unterricht: Transparenz gefordert
Nachrichten Norddeutschland Türkischer Unterricht: Transparenz gefordert
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20:10 13.11.2017
Kiel

Beim Konsulatsunterricht schicken Herkunftsländer Lehrer nach Deutschland, um Kinder mit Wurzeln aus ihrem Kulturkreis in der Muttersprache zu unterrichten.

Für die Akzeptanz dieses außerschulischen Angebots seien Transparenz durch offene Lehrpläne, eine Unterrichtung über die eingesetzten Lehrer und Unterrichts-Hospitationen durch Ministeriumsmitarbeiter erforderlich, sagte Prien gestern. Beide Seiten wollen dafür Richtlinien erarbeiten. Das angespannte Verhältnis zwischen der Türkei und Deutschland dürfe sich nicht auf die Schüler und deren Sprachunterricht auswirken, sagte die Ministerin.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft warnte davor, die Arbeit der Konsular-Lehrkräfte pauschal zu kritisieren. Ein Staat, der Menschenrechte missachte und unschuldige Menschen ins Gefängnis werfe, dürfe aber keinen Einfluss auf Unterricht haben, sagte Landesgeschäftsführer Bernd Schauer.

LN

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