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Norddeutschland Über 170 Heuler vor dem Hungertod gerettet
Nachrichten Norddeutschland Über 170 Heuler vor dem Hungertod gerettet
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18:21 01.01.2013
Friedrichskoog

Die Seehundstation Friedrichskoog im Kreis Dithmarschen hat für 2012 eine positive Bilanz gezogen. Im vergangenen Jahr wurden 174 von ihren Müttern verlassene Seehundbabys aufgenommen, sagte die Leiterin der Seehundstation, Tanja Rosenberger: „Das ist neuer Rekord.“ Einziger Wermutstropfen sei die gesunkene Besucherzahl: 2012 wurden nur 130 000 Besucher gezählt und damit rund 17 000 weniger als in den vergangenen Jahren.

Zurzeit sind in der Seehundstation bereits die ersten verwaisten Kegelrobbenheuler des Winters 2012/2013 zu sehen. Die Seehundstation Friedrichskoog ist nach einem internationalen Abkommen die einzige berechtigte Aufnahmestelle für Heuler in Schleswig-Holstein. Hier werden die kulleräugigen Tierbabys aus Nord- und Ostsee vor dem Hungertod gerettet. Dafür kommen sie zunächst zwei Tage lang in ein Quarantänebecken, bevor sie in ein normales Aufzuchtbecken umziehen dürfen. Sieben Aufzuchtbecken standen für die Heuler bislang zur Verfügung, ab Frühjahr werden es elf sein. „Damit sind wir gut gerüstet, einen hohen qualitativen Aufzuchtstandard leisten zu können“, sagte Rosenberger.

LN

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