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Norddeutschland Übernimmt Land Hamburger Flüchtlinge?
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21:21 15.01.2016

. Schleswig-Holstein will Hamburg bei der Unterbringung von Flüchtlingen helfen. 7900 von 14900 Plätze in Erstunterkünften seien derzeit nicht belegt, sagt Innenministeriumssprecher Patrick Tiede. In der Elbmetropole sind fast alle 21000 Erstaufnahme-Plätze belegt, sagt der Sprecher der Hamburger Innenbehörde, Frank Reschreiter. Einige Flüchtlinge seien zudem noch in winterfesten Zelten untergebracht. „Wir würden uns freuen, wenn wir aus Schleswig-Holstein etwas angeboten bekämen.“ Mit Mecklenburg-Vorpommern hat Hamburg eine solche Vereinbarung über 200 Erstaufnahme-Plätze bereits. Im Falle einer Einigung würden Hamburger Flüchtlinge für höchstens sechs Monate in schleswig-holsteinischen Erstaufnahmen untergebracht. Danach kämen sie wieder nach Hamburg.

Schleswig-Holstein hat seine Erstaufnahmekapazitäten 2015 massiv aufgestockt.

In der Debatte um das von der CDU beklagte „Abschiebe-Chaos“ hat das Kieler SPD-Innenministerium gestern reagiert. Ab sofort müssen alle Kreise und kreisfreien Städte ihre Daten über Abschiebungen und freiwillige Ausreisen ans Land melden, das eine zentrale Statistik führen will. Das Ministerium hatte eingestehen müssen, dass es trotz des Versprechens von Innenminister Stefan Studt, kriminelle Ausländer künftig schneller abzuschieben, noch nicht einmal eine Gesamtübersicht hat und kaum etwas über den Verbleib von bis zu 500 abgelehnten Asylbewerbern weiß, die sich 2015 ihrer Abschiebung entzogen haben.

wh

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