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Norddeutschland Und plötzlich war der Winter da
Nachrichten Norddeutschland Und plötzlich war der Winter da
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12:33 07.11.2017
Klirrende Kälte und dichter Nebel legten sich am Dienstagmorgen über den Norden, wie hier auch in Lübeck.  Quelle: mas
Lübeck

Die Frühwerte lagen heute Morgen bei minus Drei Grad in Norddeutschland, direkt über dem Erdboden wurden bis zu minus Fünf Grad gemessen.  Da war vielerorts Scheibenkratzen angesagt. Auch die kommenden Nächte sind oftmals recht frisch. Am Tag klettern die Höchstwerte nur noch wenig über die Zehn-Grad-Marke. Am Sonntag kommt es Norden wieder ein Schwall kalter Polarluft zu uns und dann werden selbst am Tag kaum noch Zehn Grad erreicht. Dann sinkt die Schneefallgrenze deutlich ab.

Der Dienstagmorgen startete in vielen Teilen Norddeutschlands mit dichtem Nebel. Vor allem in Lübeck hatte die dicke graue Suppe Verkehr und Menschen fest im Griff. Und während sich die einen in den Grautönen zur Arbeit und Schule durchschlugen, griffen andere zur Kamera.

 „Am Sonntag sinkt die Schneefallgrenze im Tagesverlauf auf 500 Meter ab. Dann kann es in fast allen Mittelgebirgen zu Schneefällen oder kräftigen Schneeschauern kommen. Lokal sind sogar kurze Gewitter nicht ausgeschlossen. Wer dann in den Mittelgebirgen unterwegs ist, der sollte unbedingt Winterreifen auf dem Auto haben, denn die Straßen in mittleren und höheren Lagen können schneebedeckt sein.

Besonders bei kurzen Wintergewittern kann sich schnell eine nasse Schneedecke bilden und das auch auf der Straße. Selbst in tiefe Lagen können sich Schneeflocken durchmogeln. Allerdings wird es in Lagen unter 500 Meter kaum für eine Schneedecke reichen, glatt kann es aber allemal werden“ erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net. 

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