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Norddeutschland Verdächtiger Brief in der Staatskanzlei
Nachrichten Norddeutschland Verdächtiger Brief in der Staatskanzlei
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20:43 22.12.2017
Die Polizei schickte den Kampfmittelräumdienst. Auch die Berufsfeuerwehr rückte mit Spezialgerät für Gefahrgutunfälle an.
Kiel

Das berichtete ein Regierungssprecher. Die Feuerwehrleute verpackten den Brief schließlich in einen Spezialbehälter und transportierten ihn zur Zentrale des Kampfmittelräumdienstes nach Groß Nordsee. Das Landeskriminalamt (LKA) übernahm die Ermittlungen. Von dort gab es gestern Nachmittag schon mal eine Teil-Entwarnung: Es habe sich bei dem weißen Pulver nicht um Sprengstoff gehandelt, sagt LKA-Sprecher Uwe Keller. Die nähere Untersuchung dauerte gestern noch an.

Solche Vorfälle gebe es immer wieder einmal, heißt es bei der Polizei.

Zum Glück erwies sich das dabei verwendete Pulver bislang immer als harmlos. Offenbar wollen die Täter ihre Opfer erschrecken, indem sie die Milzbrand-Anschläge des Jahres 2001 nachstellen. Damals starben in den USA fünf Menschen, die Briefe mit einem mit Anthrax-Erregern verseuchten weißen Pulver erhalten hatten. Als Täter gilt ein Wissenschaftler, der 2008 Selbstmord beging.

 wh

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