Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Sprühregen

Navigation:
Verfassung: Neuer Vorschlag für den Gottesbezug

Kiel Verfassung: Neuer Vorschlag für den Gottesbezug

Landtag muss sich erneut damit beschäftigen.

Kiel. Aus den Reihen der Volksinitiative für einen Gottesbezug in der Landesverfassung ist ein neuer Vorschlag eingebracht worden. Die neue Formulierung lautet „. .

. in Achtung der Verantwortung vor Gott und vor anderen Quellen gemeinsamer Werte . . . “, bestätigten Beate Bäumer von der katholischen Kirche und Frank Zabel von der evangelischen Nordkirche.

Zudem beschloss der Landtag, dass die Volksinitiative zulässig ist. Bis spätestens Ende April 2016 muss das Thema jetzt erneut auf die Tagesordnung des Parlaments gesetzt werden.

Mit dem Vorschlag solle jetzt Schwung in die Diskussion kommen, sagte Bäumer. Nach den Worten von Zabel ist die Volksinitiative mehrfach von Abgeordneten gebeten worden, sich auch nach der Abgabe der über 42000 Unterschriften im Juli 2015 weiter aktiv in die Diskussion einzubringen. Im Gespräch mit den kirchenpolitischen Sprechern der Landtagsfraktionen sei deswegen „eine aus Sicht der Initiative denkbare Formulierung ins Gespräch gebracht worden“.

Die Ergänzung würde nach Zabels Worten niemanden ausschließen, „sondern vielmehr auch eine gegenseitige Toleranz von gläubigen und religiös ungebundenen Menschen in der Verfassung verankern“.

Letztlich werde es Aufgabe des Landesparlaments sein, eine Formulierung zu finden, die dem Ansinnen der Volksinitiative gerecht werde. Der Landtag hatte am 8. Oktober 2014 eine Formulierung für die Präambel der neuen Landesverfassung ohne Gottesbezug beschlossen. Als Reaktion wurde am 2. März 2015 eine Volksinitiative für einen Gottesbezug gegründet. Sie sammelte daraufhin Unterschriften für ihr Anliegen.

Zu den Initiatoren der Volksinitiative gehören die beiden früheren Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen (CDU) und Björn Engholm (SPD), Vertreter der Nordkirche, des Erzbistums, der Schura (Islamische Religionsgemeinschaften) und des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden. Lehnt der Landtag das Anliegen der Volksinitiative ab, müssten 80000 Unterschriften für ein Volksbegehren gesammelt werden. Kommt es dann zum Volksentscheid, müssten mehr als 1,1 Millionen Schleswig- Holsteiner zustimmen.

LN

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Norddeutschland
Reporter vor Ort

In einer fortlaufenden Galerie zeigen wir Ihnen jeden Tag die wichtigsten Bilder aus Lübeck und den umliegenden Kreisen. An dieser Stelle finden Sie die Galerie für den November 2016.

Sollten die Weihnachtsmärkte länger geöffnet haben?

  • Hochzeitszauber
    Tipps und Tricks zum Planen und Organisieren Ihrer Hochzeit. Ob Location, Dekoration, Trauringe, Flitterwochen, Catering - hier finden Sie Informationen und kompetente Ansprechpartner in und um Lübeck für Ihre Traumhochzeit.

    Tipps und Tricks zum Planen und Organisieren Ihrer Hochzeit. Ob Location, Dekoration, Trauringe, Flitterwochen, Catering - hier finden Sie Informat... mehr

  • Reisetipps
    In unserem Reiseportal finden Sie viele Tipps & Tricks für Reisende und Urlauber.

    In unserem Reiseportal finden Sie viele Tipps & Tricks für Reisende und Urlauber. mehr

  • Events & Veranstaltungen
    Was? Wann? Wo? Hier finden Sie die Veranstaltungen und Events in Ihrer Nähe.

    Was? Wann? Wo? Hier finden Sie die Veranstaltungen und Events in Ihrer Nähe. mehr

  • Lifestyle

    Unser Lifestyle-Portal mit nützlichen News und Tipps: Informieren Sie sich über Mode, Beauty und aktuelle Trends. Mehr Schwung, mehr Spaß... mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Ausstellungen, Theater, Konzerte und vieles mehr in Lübeck und Umgebung.

Tatort-Blitzkritik

Immer sonntags, direkt nach dem Tatort gibt es die Kritik auf LN Online. Reden Sie mit!

TV-Vorschau

Unsere Kolumne zeigt, wo sich das Einschalten lohnt.

Beltquerung

Politik und Bahn planen die Hinterlandanbindung zur Beltquerung. Alle Infos hier.

Schulen

Wir stellen Ihnen Schulen vor - damit Sie die richtige Wahl für Ihr Kind treffen.