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Norddeutschland Weiterer Jungelefant im Tierpark Hagenbeck erkrankt
Nachrichten Norddeutschland Weiterer Jungelefant im Tierpark Hagenbeck erkrankt
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17:20 12.06.2018
Sonne fällt auf das denkmalgeschützte sogenannte „Elefantentor“, den alten Eingang des Tierparks Hagenbeck. Quelle: Axel Heimken/archiv
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Hamburg

Nach dem Tod des Elefantenbullen Kanja bangt der Tierpark Hagenbeck um das Leben eines weiteren Dickhäuters. Nun sei auch noch die dreijährige Anjuli erkrankt, teilte der Tierpark am Dienstag mit. „Ihr Zustand ist kritisch.“ Es werde alles für das Tier getan, was möglich sei. Die Tierärzte seien in ständigem Austausch mit Spezialisten für das Elefanten-Herpesvirus (EEHV). „Wir hoffen, noch eine Verbesserung ihres Zustandes erreichen zu können“, hieß es in einer Erklärung des Zoos.

Der zweieinhalb Jahre alte Elefantenbulle Kanja war am Mittwoch vergangener Woche zusammengebrochen und gestorben. Die Obduktion ergab nach Angaben des Tierparks, dass Kanja am hochaggressiven, vor allem für Jungtiere gefährlichen Virus EEHV 1 litt. Wenn diese Form des Herpes bei Elefanten ausbricht, werden demnach innerhalb kürzester Zeit die inneren Organe derart vom Virus geschädigt, dass das Herz-Kreislaufsystem der Tiere zusammenbricht und sie tot umfallen. Seit 1988 seien in europäischen Zoos etwa 30 Elefanten an Herpes gestorben.

dpa/lno

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