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08:00 13.10.2018
Volkswagen stellt zehn Tageszeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland zehn Passat GTE eine Woche lang exklusiv zur Verfügung. Quelle: Volkswagen
Lübeck

Die Bundesregierung hat gerade ihr Ziel, bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen zu bekommen, um zwei Jahre nach hinten verschoben. Nach Toyota und Volvo plant nun auch Porsche den Diesel-Ausstieg. Durch diese beiden Nachrichten rückt ein Antrieb in der Fokus, der nach Ansicht vieler Fachleute viel mehr ist als nur eine Brückentechnologie: der Plug-in-Hybrid. Dieser löst auf dem noch Jahrzehnte dauernden Übergang vom Verbrennungsmotor zum reinen Elektroauto nicht nur das Reichweitenproblem, sondern verspricht auch lokal emissionsfreies Fahren in den Ballungsräumen.

Eine Woche lang darf gestetet werden

Wir wollen es jetzt genau wissen: Wie alltagstauglich ist der Antrieb, der seine Energie aus nachladbarer Batterie und konventionellem Benzintank zieht? Deshalb suchen wir Leser, die eine Woche lang vom 24. November bis zum 1. Dezember einen VW Passat GTE auf Herz und Nieren testen.

So können Sie mitmachen

Wir suchen zehn Kandidaten für zehn RND-Partnerzeitungen. Wenn Sie an dem neuen Autotest teilnehmen möchten, schicken Sie uns Ihre Bewerbung einfach per E-Mail. Erzählen Sie kurz, warum gerade Sie unser Tester werden sollen, wie alt Sie sind, ob ledig oder verheiratet, mit oder ohne Kinder und was Sie beruflich machen.

Auch interessiert uns, wie lange Sie schon Auto fahren und ob Sie bereits Erfahrungen mit Hybrid- oder Elektroautos gemacht haben. Wichtigste Voraussetzung für Ihre Teilnahme ist natürlich der Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Vergessen Sie bitte nicht Ihre persönlichen Kontaktdaten: Adresse sowie Telefon- und Mobilnummer.

Senden Sie Ihre Bewerbung bis zum 31. Oktober 2018 per E-Mail an: autotest@ln-luebeck.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, ebenso die Teilnahme von Mitarbeitern der Tageszeitungen, des RND und des Volkswagen-Konzerns.

Alle Teilnahmebedingungen finden Sie im Internet unter www.rnd-news.de/lesertest

Die Diskussionen, wie sich unsere Mobilität in Richtung Zukunft entwickeln wird, reißen nicht ab. Denn klar ist eigentlich nur eins: Den einen Königsweg wird es nicht geben. Zumindest für den Pkw-Bereich hat sich die Autoindustrie auf batterieelektrische Autos verständigt, die einmal – so die Hoffnung – das leisten werden, was wir heutzutage von den konventionellen Antrieben gewohnt sind.

Fahrzeug kombiniert zwei Technologien

Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Dabei gibt es mit dem Plug-in-Hybrid bereits eine Technologie, die das Problem zumindest teilweise löst: Auf Autobahnen und langen Überlandstrecken garantiert ein Verbrennungsmotor die notwendigen Reichweiten, in der Stadt dagegen sorgt ein Elektroantrieb für sauberes, CO2-freies Vorwärtskommen und entlastet so die Umwelt und damit auch die Menschen.

Wir wollen jetzt wissen, wie sich ein Plug-in-Hybrid im ganz normalen Autofahreralltag schlägt – dafür stellt Volkswagen zehn Tageszeitungen des  RedaktionsNetzwerks Deutschland zehn Passat GTE eine Woche lang exklusiv zur Verfügung. Denn das Fahrzeug gibt es augenblicklich nicht zu kaufen – die Wolfsburger haben es wegen der Schwierigkeiten bei der Umstellung vom NEFZ- auf den WLTP-Prüfzyklus vom Markt genommen und werden es erst im kommenden Jahr wieder anbieten.

Reichweiten von bis zu 1000 Kilometern möglich

Dabei ist dieser Plug-in-Hybrid antriebstechnisch mit das Modernste, was Volkswagen gegenwärtig anbieten kann. Die Batteriekapazität bietet laut Hersteller eine rein elektrische Reichweite bis zu 50 Kilometer, im Zusammenspiel mit dem Verbrennungsmotor sollen sogar Reichweiten bis zu 1000 Kilometer möglich sein.

Nach einer Studie des Bundesverkehrsministeriums sind die Deutschen täglich durchschnittlich 39 Kilometer mit dem Auto unterwegs, 16 Kilometer davon entfallen auf den Weg zur Arbeit. Damit würde der GTE rein elektrisch das abdecken, was an Kilometerleistung Tag für Tag benötigt wird – sei es auf dem Weg zur Schule, in den Kindergarten, zum Sport, zum Einkaufen oder eben zur Arbeit. Wird es mehr, übernimmt der Verbrennungsmotor.

Mittelklasselimousine ist durchaus sportlich unterwegs

Idealerweise wird das Fahrzeug dann über Nacht wieder aufgeladen. Steht kein Ladepunkt zur Verfügung, bietet das Motormanagement die Möglichkeit, die Batterie während der Fahrt nachzuladen – der Verbrauch erhöht sich dann allerdings ein wenig. Mit einer Systemleistung aus Elektro- und Verbrennungsmotor von 218 PS und einem Drehmoment von 400 Newtonmetern ist die Mittelklasselimousine durchaus sportlich unterwegs.

Wie kommen Sie als normaler Autofahrer mit der Technologie zurecht? Uns interessiert, wie viel sie täglich fahren, ob sie das Motormanagement nutzen, wie sie nachladen und ob es gravierende Unterschiede zwischen Land- und Stadtbewohnern gibt? Wo sind Grenzen und wann sind sie erreicht? Reichen Ihnen die 50 Kilometer elektrische Reichweite oder hätten Sie gern ein bisschen mehr? Plug-in-Hybride der nächsten Generation versprechen hier ein deutliches Plus.

Bedienung des Autos ist unkompliziert

Die Technologie an sich gilt als anspruchsvoll, schließlich müssen zwei grundverschiedene Motorenkonzepte so miteinander verbunden werden, dass die Fahrzeuginsassen den Übergang von dem einen zum anderen Antrieb gar nicht mitbekommen – der Antriebsstrang muss ruck- und geräuschfrei arbeiten. Außerdem sollte die Bedienung für den Fahrer einfach sein – obwohl es hinter der Kulisse hoch kompliziert zugeht: rein elektrisch, als Hybrid mit programmiertem Management, mit „eingefrorener“ Reichweite oder im Lademodus – alles auf Knopfdruck. Wie der Plug-in-Hybrid mit der Technik zurechtkommt und welche Möglichkeiten sich dem Fahrer bieten, berichten wir nächste Woche.

Von Gerd Piper

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