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Norddeutschland Windkraft: FDP will Bürger vor Lärm und Schatten schützen
Nachrichten Norddeutschland Windkraft: FDP will Bürger vor Lärm und Schatten schützen
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21:14 26.05.2016

Auch die FDP will die Bürger besser vor Lärm und Schlagschatten von Windrädern schützen. Dazu soll festgelegt werden, dass Windräder erst in einer solchen Entfernung von Wohngebieten gebaut werden dürfen, die ihrer siebenfachen Höhe entspricht, mindestens aber in 1000 Meter Abstand. Oliver Kumbartzky hat den Landtagsantrag seiner Fraktion heute vorgelegt.

Zu sogenannten Mischgebieten soll nach Ansicht der Liberalen ebenfalls ein Mindestabstand von 1000 Metern eingehalten werden müssen, aber darüber hinaus nur ein Abstand, der der fünffachen Windradhöhe entspricht. Zu einzelstehenden Wohngebäuden soll die vierfache Höhe an Abstand eingehalten werden müssen, mindestens aber 500 Meter. Außerdem sollen, so fordern es die Liberalen, Windeignungsgebiete künftig mit einer „Repowering-Bindung“ ausgewiesen werden. Im Gegenzug zum Repowering sollen dann andere Anlagen abgebaut werden müssen. Auch Naturschutzbelange sollen bei der Abstandsregelung eine größere Bedeutung bekommen. Die Energiewende werde an solchen Korrekturen nicht scheitern, sagt Kumbartzky. Sich als Politik an der Erreichung von sturen Prozentzahlen für die Ausweisung von Windenergieflächen oder Strommengen festzuhalten, hält der Liberale für Unsinn. Wichtig sei, bei den Bürgern die Akzeptanz für die Energiewende aufrecht zu erhalten.

wh

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