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Norddeutschland Wirbel um Elefanten im Theater
Nachrichten Norddeutschland Wirbel um Elefanten im Theater
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11:17 09.07.2016
Die Elefantendame „Mala“ tritt bei den Schweriner Schlossfestspielen auf. Sie soll den Szenen etwas Archaisches verleihen. Quelle: Cornelius Kettler
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Schwerin/Rostock

 Die Tierrechtsorganisation Peta und die Stiftung Vier Pfoten hatten im Vorfeld der Festspiele die Stadt und das Mecklenburgische Staatstheater aufgefordert, auf den Auftritt des Elefanten zu verzichten. Als Gründe wurden ernsthafte Bedenken in Bezug auf Sicherheit und Tierschutz genannt. So müsse das Tier an jedem Spieltag 130 Kilometer im Lkw zurücklegen. Außerdem habe es schon Unglücksfälle mit Elefanten gegeben, die Stress wie Scheinwerferlicht, Menschenmengen und lautem Applaus ausgesetzt waren.

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Tierschützer protestieren am 08.07.2016 in Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern) am Rande der Premiere der Schlossfestspiele mit der Oper "Aida" gegen den in der Inszenierung eingeplanten Auftritt eines Elefanten.

Peta appellierte an Besucher, ihre Karten zu stornieren. Stornieren sei allerdings gar nicht möglich, sagte eine Sprecherin des Theaters. Das Geld könne nicht zurückgezahlt werden. Bisher habe nur „eine Handvoll“ Besucher deswegen nachgefragt. Der Auftritt des Elefanten sei seit vielen Monaten bekannt gewesen.

Zu denjenigen, die wegen des Elefanten auf die Vorstellung verzichten, gehört die Rektorin der Hochschule für Musik und Theater (HMT) Rostock, Susanne Winnacker. „Tierquälerei zu Unterhaltungszwecken finde ich für ein Theater ethisch nicht haltbar, das ist ein Skandal“, sagte Winnacker gestern der Deutschen Presse-Agentur. Sie habe deshalb die Karten für die Premiere der Oper „Aida“ zurückgegeben.

LN

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