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18:12 04.11.2017
Von Helge von Schwartz norddeutschland@LN-Luebeck.de

Eine Werbung des Verkehrsverbundes Nah.SH macht ein wenig ratlos: „Vom Holsteintor zum Millerntor“, heißt es auf dem Plakat. Nun ist Fußballfans zumindest das Millerntor ein Begriff. Dort steht das Stadion des FC St. Pauli. Aber Holsteintor?

Eine Schnellsuche bei Google hilft nicht weiter. „Meintest Du: Holstentor?“ fragt die Suchmaschine. Vermutlich nicht. Denn beim Holstentor hat noch nie ein Stürmer den Ball in den Winkel gedroschen, und ein Stadion steht dort auch nicht.

Zweite Spur: Holstein Kiel. In deren Stadion stehen sogar zwei Tore. Eines davon ist jeweils für 45 Minuten das Holsteintor, und es wird gehütet von einem Mann namens Kenneth Kronholm. Aber eine Bushaltestelle neben dem Pfosten? Das gibt es nicht einmal in Kiel.

Vielleicht sind die Werbeexperten von Nah.SH in Wirklichkeit richtige Fußball-Insider. Was wäre, wenn der FC St. Pauli Herrn Kronholm verpflichten wollte? Quasi aus dem Holsteintor ans Millerntor?

Dann würde die Sache einen Sinn ergeben. Aber auch keinen großen. Denn Herr Kronholm würde vermutlich nicht den Bus nehmen, um nach St. Pauli zu kommen.

LN

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