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Wohnortpflicht für Flüchtlinge: Noch keine Entscheidung in Kiel

Heide Wohnortpflicht für Flüchtlinge: Noch keine Entscheidung in Kiel

Ausnahmen von der Zuweisung müssen laut Studt möglich sein.

Heide. . In der Debatte über eine Wohnortpflicht für anerkannte Flüchtlinge in Deutschland hat die Kieler Koalition noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Das sagte Innenminister Stefan Studt (SPD) gestern bei der Jahreshauptversammlung des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes in Heide. Für eine gelungene Integration von Flüchtlingen wäre das sogenannte Wohnortzuweisungsgesetz ein gutes Instrument, erklärte Studt. Wenn sich jedoch an einem anderen Ort die Möglichkeit für Arbeit oder Ausbildung biete, müsse es auch einen Weg aus der Wohnortzuweisung geben. Zudem müsse jede Art von Familienzusammenführung möglich sein.

 

LN-Bild

Stefan Studt.

Quelle: dpa

Schleswig-Holstein habe großes Interesse daran, Zugewanderte mit Bleibeperspektive zu begrüßen, sagte Studt. „Vielfalt tut gut und macht stark.“ In einer gelebten Willkommenskultur lebten Menschen unterschiedlichster kultureller und religiöser Prägung friedlich und respektvoll nebeneinander. Heimat sei der Ort und das Umfeld, „mit dem wir uns verbunden fühlen und identifizieren: Heimat bildet den Rahmen von Familie, Freundschaften und Nachbarschaften“. Dazu gehörten Sprache, Arbeit, Bildung, Kultur und soziale Infrastruktur.

„Die Integration von Flüchtlingen wird Jahre dauern und wird eine dauerhafte Herausforderung bleiben“, betonte der Minister. Integration finde größtenteils unaufgeregt und ohne große Schlagzeilen im nachbarschaftlichen Zusammenleben, in Bildungseinrichtungen, Vereinen oder am Arbeitsplatz statt.

Im vergangenen Jahr seien rund 55 000 Flüchtlinge in Schleswig-Holstein angekommen, erklärte Studt. 35000 seien noch da, die anderen 20000 seien auf andere Bundesländer verteilt worden. Dazu kamen den Angaben zufolge mehr als 60 000 Transit-Flüchtlinge, die unter anderem nach Skandinavien reisen wollten.

Studt lobte die Willkommenskultur im nördlichsten Bundesland. Schleswig-Holstein habe „mit viel bürgerschaftlichem Engagement ein bemerkenswertes Zeichen für Integration und gegen Ausgrenzung gesetzt“, sagte der Minister.

LN

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