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Zukunft des Gängeviertels ungewiss

Hamburg Zukunft des Gängeviertels ungewiss

Bürgerinitiative verhandelt mit der Hansestadt Hamburg über eine Erbbau-Lösung.

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Blick in die Schierspassage: Vor einer Woche feierte das Hamburger Gängeviertel seinen achten Geburtstag.

Quelle: Foto: Gateau/dpa

Hamburg. Vor acht Jahren hatten 200 Künstler das vom Abriss bedrohte Hamburger Gängeviertel besetzt und den Erhalt gefordert. Seitdem ist viel passiert: Einige der baufälligen Häuser wurden saniert, darunter auch das Herzstück des Viertels, die „Fabrique“, in der regelmäßig Konzerte, Ausstellungen und Partys stattfinden. Doch die Verhandlungen mit der Stadt über die Zukunft des Viertels sind ins Stocken geraten.

Die Initiative „Komm in die Gänge“ hatte der Stadt eine erbbaurechtliche Lösung vorgeschlagen: 26 Millionen Euro über 75 Jahre, aber nach eigenen Angaben noch keine Antwort auf das Angebot bekommen.

„Seit acht Monaten blockiert die Stadt die Verhandlungen über die Zukunft und langfristige Sicherung des Gängeviertels“, kritisierte Sprecherin Christine Ebeling. Nur über Umwege hätte die Initiative erfahren, dass die Stadt erst einmal nicht weiter verhandeln wolle.

„Das Gängeviertel muss selbstverwaltet in die Zukunft gehen, sonst ist die Gefahr zu groß, dass es eines Tages Machtspielen oder kurzfristigen Profiten geopfert wird“, sagte Ebeling. Jeder Monat, in dem nicht weiter saniert wird, koste die Stadt 6000 Euro.

Wegen der ungeklärten Eigentumsverhältnisse gibt es seit 2015 einen Planungsstopp für die noch nicht sanierten Gebäude. Insgesamt sollen auf dem Areal zwölf Wohnhäuser saniert werden. Dafür stellt die Stadt 20 Millionen Euro zur Verfügung.

Es herrsche Uneinigkeit über das zukünftige Verfahren, bestätigte Sorina Weiland, Sprecherin des zuständigen Bezirksamts Mitte. „Die Streitfrage lautet: Erbpacht ja oder nein.“ Trotzdem sei sie zuversichtlich, dass es am Ende einen Kompromiss geben werde, „mit dem beiden Seiten gut leben können“. „Die Gespräche gehen auf jeden Fall im Herbst weiter“, kündigte Weiland an. Vermutungen, die Verhandlungen würden wegen der Ausschreitungen am Rande des G20-Gipfels stocken, wies sie zurück.

LN

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